Antigone. Ein requiem

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Oktober 2020
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Leichen türmen sich am Strand von Theben. Es sind die Körper zahl- und namenloser Fremder, die ihre unsichere Passage in die wohlhabende Stadt mit dem Leben bezahlen mussten. Während der Chor der Bürger*innen sich noch fragt, wen diese Toten etwas angehen, will Kreon als Herrscher von seiner eigenen Verantwortung nichts wissen. Er verfügt, dass die Körper am Ufer liegen bleiben und verwesen sollen. Wer sich ihnen nähert, macht sich strafbar.

 

Antigone lässt sich davon nicht abhalten: Die junge Frau schleppt die aufgequollenen Leichen vom Strand bis in die Stadt und fordert, dass man sie bestattet. Für Kreon eine maßlose Provokation. Antigone hält der Herrschaftslogik Kreons mit Starrsinn und guten Argumenten die eigenen Werte entgegen. Der Streit um den Umgang mit den herangespülten Fremden spaltet Theben und führt zu noch mehr Toten.

Programm und Besetzung

Regie: Lars Ole Walburg

Bühne: Peta Schickart

Kostüme: Hanna Peter

Musik: Lars Wittershagen

Licht: Marcus Loran

Dramaturgie: Tobias Herzberg

Video: Bert Zander

 

Kreon: Markus Scheumann

Botin: Mavie Hörbiger

Haimon: Mehmet Ateşçi

Eurydike: Dorothee Hartinger

Teiresias: Branko Samarovski

Antigone: Sarah Viktoria Frick

Ismene: Deleila Piasko

Akademietheater Wien

Die einzigartige Bühnensituation im Akademietheater, die besondere Nähe und Konzentration des Raumes bieten beste Voraussetzungen für starkes Schauspielertheater und werden von Regisseuren, Darstellern und Publikum gleichermaßen geschätzt. Große Regie-Namen wie George Tabori, Peter Zadek, Luc Bondy oder Andrea Breth haben hier bedeutende Erfolge gefeiert, in den letzten Jahren haben u.a. die Regisseure Stefan Bachmann, Nicolas Stemann, Alvis Hermanis, David Bösch und Roland Schimmelpfennig den Spielplan des Akademietheaters geprägt.
 

Geschichte:

Das Akademietheater in den Jahren 1911 bis 1913 von den Architekten Fellner und Hellmer und Ludwig Baumann erbaut, und ist seit 1922 die zweite Spielstätte des Burgtheaters. Nach langjähriger Intervention der Burgschauspieler, die sich eine zweite, intimere Spielstätte wünschten, gelang es Max Paulsen, das Theater der Akademie für Musik und darstellende Kunst, kurz Akademietheater genannt, als Kammerspielbühne dem Burgtheater anzugliedern. Die Eröffnung fand am 8. September 1922 mit Goethes "Iphigenie auf Tauris" statt.

 

Parken bei Akademietheater
 

Besucher des Akademietheaters und des Kasinos können um eine Parkpauschale von € 5,- für 5 Stunden im Zeitraum von 17:00 Uhr - 08:00 Uhr (samstags, sonntags und feiertags ab 12:00 Uhr) in der WIPARK - Garage am Beethovenplatz parken. Die dazu benötigte Theater-Gutzeitkarte erhalten Sie an der jeweiligen Abendkassa.

Die Bezahlung der Parkgebühr erfolgt am Kassenautomaten in der Parkgarage. Nach Einführen Ihres Park-Tickets stecken Sie die Theater-Gutzeitkarte nach: Der ermäßigte Tarif wird angezeigt. Nach Bezahlung am Kassenautomaten wird das Ausfahrtsticket ausgegeben.

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