Herbie Hancock

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Juli 2020
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Seit mehr als vier Jahren arbeitet Jazzpianistenlegende Herbie Hancock an einem neuen Album. Die Zeichen stehen gut, dass er dieses im Sommer beim Jazz Fest Wien präsentieren wird. Man kann jedenfalls gespannt sein, was Hancock anlässlich seiner ausgewählten Auftritte zum 80sten Geburtstag diesmal ausgebrütet hat.

 

Der 1940 in Chicago geborene Hancock hat sich im Laufe seiner langen Karriere auf unterschiedlichste Art künstlerisch ausgedrückt. Sein Solodebütalbum „Takin´ Off“ von 1962 auf dem renommierten Label Blue Note hielt mit „Watermelon Man“ seinen ersten Hit bereit. Der Faden riss nie. Frühe Kompositionen wie „Cantaloupe Island“ und „Maiden Voyage“ wurden zu Jazzstandards.

 

Von 1963 bis 1968 prägte Hancock im zweiten Quintett von Miles Davis dessen revolutionäre Sounds entscheidend mit. Er kreierte in jenen Jahren auch sublime Soundtracks wie „Blow Up“ und „The Prisoner“. Für drei gewaltige Fusion-Alben gründete er seine geniale Mwandishi-Band. Dann bog er Richtung Funk ab und etablierte ab 1972 seine „The Headhunters“, mit denen er Hits wie „Chameleon“ und „Actual Proof“ lancierte.

 

Es folgten stilistisch unstete Jahre mit hervorragenden Alben. Hancock zelebrierte Disco mit „Sunlight“ und wechselte zu Electro mit dem Welthit „Rockit“. In den Achtzigern spielte er plötzlich parallel zu höchst progressiven Projekten straighten Jazz in seiner Allstar-Band „V.S.O.P.“, zu der u.a. Trompeter Freddie Hubbard zählte. Später schreckte er auch nicht vor Pop- und Elektronikalben wie „Future 2 Future“ zurück. Für „River: The Joni Letters“, seine Hommage an Joni Mitchell, erhielt er 2008 bei den Grammys die Auszeichnung „Album Of The Year“.

 

Seine wohl intensivste künstlerische Freundschaft unterhält Hancock mit dem Saxophonisten Wayne Shorter, mit dem er seit 1963 immer wieder spielte. 2014 verfasste Hancock, ein praktizierender Buddhist, mit „Possibilities“ eine sehr ehrliche Autobiographie. Die 80 Jahre, die er schon auf der Welt ist, merkt man ihm keineswegs an.

Programm und Besetzung

Wiener Staatsoper

 

Öffentliche Verkehrsmittel


U-Bahn: U1, U2, U4
Straßenbahnen: 1, 2, D, 62, 65
Autobus: 59A
Lokalbahn: Badner Bahn

Es befinden sich Taxistände in der Nähe.

 

Mit dem Auto / Parken


Parken Sie 8 Stunden um € 6,-!
Die Wiener Staatsoper und die ÖPARK-Kärntnerringgarage in der Mahlerstraße 8, unter den Ringstraßengalerien, bieten dem Publikum der Wiener Staatsoper eine vergünstigte Parkpauschale.

Ab Einfahrt in die Kärntnerringgarage können Sie 8 Stunden parken und zahlen nach Entwertung Ihres Tickets bei einem der Rabattiergeräte, die in der Wiener Staatsoper aufgestellt sind nur eine Pauschale von 6,- Euro. Die Rabattiergeräte befinden sich bei folgenden Garderoben: Operngasse, Herbert von Karajan-Platz, Balkon rechts und links sowie Galerie.

Wichtig: Um den Rabatt zu erhalten, bitte bei der Einfahrt ein Ticket ziehen und nicht die Kreditkarte verwenden!

Sie können mit Ihrem in der Wiener Staatsoper entwerteten Ticket dann bequem mit Kreditkarte oder Bargeld bei den Automaten bezahlen.

Die Automaten akzeptieren Münzen und Banknoten bis zu einer Höhe von 50.- Euro. Eine über 8 Stunden hinausgehende Parkdauer wird stundenweise zum Normaltarif verrechnet.

 

Geschichte

 

Geplant wurde das Opernhaus von den Wiener Architekten August von Sicardsburg, der den Grundplan entwarf, und Eduard van der Nüll, der die Innendekoration gestaltete. Aber auch andere bedeutende Künstler wirkten mit. Etwa Moritz von Schwind, der die Fresken im Foyer und den berühmten "Zauberflöten"-Freskenzyklus in der Loggia malte. Die beiden Architekten erlebten die Eröffnung "ihres" Opernhauses nicht mehr. Der sensible van der Nüll beging Selbstmord, sein Freund Sicardsburg erlag wenig später einem Schlaganfall.

Am 25. Mai 1869 wurde das Haus mit Mozarts DON JUAN in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth feierlich eröffnet.
Mit der künstlerischen Ausstrahlung unter den ersten Direktoren Franz von Dingelstedt, Johann Herbeck, Franz Jauner und Wilhelm Jahn wuchs jedoch auch die Popularität des Bauwerkes. Einen ersten Höhepunkt erlebte die Wiener Oper unter dem Direktor Gustav Mahler, der das veraltete Aufführungssystem von Grund auf erneuerte, Präzision und Ensemblegeist stärkte und auch bedeutende bildende Künstler (darunter Alfred Roller) zur Formung der neuen Bühnenästhetik heranzog.

Ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Hauses sind die Jahre von 1938 bis 1945, als im Nationalsozialismus viele Mitglieder des Hauses verfolgt, vertrieben und ermordet wurden, zahlreiche Werke nicht mehr gespielt werden durften.

Am 12. März 1945 wurde das Haus am Ring durch Bombentreffer weitgehend verwüstet, doch bereits am 1. Mai 1945 wurde die "Staatsoper in der Volksoper" mit einer Aufführung von Mozarts DIE HOCHZEIT DES FIGARO eröffnet, am 6. Oktober 1945 folgte die Wiedereröffnung des in aller Eile restaurierten Theaters an der Wien mit Beethovens FIDELIO. Damit gab es für die nächsten zehn Jahre zwei Spielstätten, während das eigentliche Stammhaus mit großem Aufwand wiedererrichtet wurde.

Schon am 24. Mai 1945 hatte der Staatssekretär für öffentliche Bauten, Ing. Julius Raab, den Wiederaufbau der Wiener Staatsoper verkündet. Nur die Hauptfassade, die Feststiege und das Schwindfoyer waren von den Bomben verschont geblieben - mit neuem Zuschauerraum und modernisierter Technik wurde die Wiener Staatsoper glanzvoll mit Beethovens FIDELIO unter Karl Böhm am 5. November 1955 wiedereröffnet. Die Eröffnungsfeierlichkeiten wurden vom Österreichischen Fernsehen übertragen und in der ganzen Welt zugleich als Lebenszeichen der neuerstandenen 2. Republik verstanden.

Heute gilt die Wiener Staatsoper als eines der wichtigsten Opernhäuser der Welt, vor allem als das Haus mit dem größten Repertoire. Direktor ist seit 1. September 2010 Dominique Meyer.

© Bwag/Commons
© Douglas Kirkland
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