KlangBildKlang

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Juni 2024
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Das 1971 aufgenommene und noch im selben Jahr veröffentlichte Livealbum „Pictures at an Exhibition“ der Progressive-Rock-Wegbereiter Keith Emerson, Greg Lake und Carl Palmer ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert: Nicht nur dass hier eine Rockband eine klassische Komposition (den durch Maurice Ravels Bearbeitung für Orchester weltbekannt gewordenen Klavierzyklus Modest Mussorgskis) umfangreich interpretierte. Emerson Lake & Palmer fügten dem renommierten Werk eigenständig gestaltete Parts, gesungene Textpassagen sowie frei improvisierte Kadenzen hinzu und kombinierten all diese Elemente unter der Verwendung eines für die damalige Zeit klanglich besonders vielseitigen Rock-Instrumentariums mit einer gehörigen Portion Blues und Attitude. Dadurch entstand ein vielschichtiges Hörerlebnis, das Menschen mit unterschiedlichen Hörinteressen weltweit erreichte.

 

Das Keyboard-Ensemble des Instituts für Popularmusik der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien unter der Leitung von Philipp Nykrin und Herbert Pichler nimmt im Rahmen des transdisziplinären Festivals KlangBildKlang der mdw die große Herausforderung an, dieses epochale Werk wieder auf die Bühne zu bringen. Zu erwarten ist hier aber nicht nur ein „Cover eines Covers“, vielmehr eine zeitgemäße Interpretation durch junge, talentierte Musiker_innen, wobei eine große Gewichtung auf die Erweiterung des vorliegenden Keyboardparts durch ein „Keyboardorchester“ mit aktuellen, faszinierenden Soundmöglichkeiten gelegt wird. (Pressetext)

 

KlangBildKlang – Mission Statement
Können Klänge sichtbar werden? Können wir Bilder, Farben und Bewegung hören?

 

Die kreativen Manifestationen und Interaktionen von visueller und auditiver Gestaltung in künstlerischen Projekten zu erforschen und für ein breites Publikum erlebbar zu machen – das ist das Thema von KlangBildKlang.

 

Über 50 künstlerische und kunstvermittelnde Projekte werden von Studierenden und Lehrenden der mdw – Universität für Musik und darstellender Kund Wien im Mai und Juni 2024 an verschiedensten Orten in Wien umgesetzt und aufgeführt. Die mdw kooperiert dabei mit zahlreichen renommierten Kulturinstitutionen der Stadt, wie z.B. dem Wiener Konzerthaus, dem Haus der Musik und dem Weltmuseum, mit Einrichtungen der Stadt Wien wie der Bildungsdirektion Wien und mit sozialen kulturellen Initiativen wie Cape 10.

 

KlangBildKlang setzt vielfarbige, diverse und transdisziplinäre Akzente im urbanen Raum und richtet sich an Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen.

 

Mit kreativer Phantasie erforschen und erproben Studierende und Lehrende aus den Sparten der mdw die Schnittstellen von Musik und Klang mit den vielfältigsten Formen visueller Gestaltung. Sie bringen in unterschiedlichsten Aufführungsformaten Musik aus Klassik, Jazz/Pop/Rock, experimentelle Klänge und Improvisation in Interaktion mit existierenden bildnerischen Kunstwerken, Architektur, Schauspiel, Tanzchoreografie, digitalen visuellen Animationen und Künstlicher Intelligenz.

 

Das an der mdw auch wissenschaftlich begleitete und reflektierte Projekt ermöglicht so mit einer Fülle an spannenden Konzerten und Performances, Programmen zum Mitmachen, Angeboten für Familien und Kinder und jeder Menge inspirierender Begegnungen völlig neue Erfahrungen.

 

Wir freuen uns auf eine bunte und aufregende Festivalstrecke und ganz viel lebendigen Dialog mit den Menschen der Stadt! (Pressetext)

Programm und Besetzung

Philip Woloch: Keyboards, Gesang
Jonas Kastenhuber: Keyboards
Philipp Laher: Keyboards
Juan Felipe Pulido Alonso: Keyboards
Alexander Putz: Bass
Dominik Hubmann: Schlagzeug

PORGY & BESS Jazzclub Wien

Das Porgy & Bess (eigentlich Jazz- and Musicclub Porgy & Bess) ist ein Jazzclub in der Riemergasse 11 im 1. Bezirk von Wien. Der 1993 gegründete Club gilt „als wichtigster Jazzveranstalter und Szenetreffpunkt“ der österreichischen Hauptstadt.

Das Programm des Porgy & Bess spricht ein sehr großes Publikum an, etwa 70.000 Gäste im Jahr; entsprechend wird Jazz „sehr pluralistisch verstanden“, und im Programm „auch in Randbereiche, wie elektronische Musik, zeitgenössische Musik und Weltmusik, vorgedrungen.“  Neben zahlreichen internationalen Interpreten, insbesondere aus dem US-amerikanischen Raum, finden auch österreichische Musiker hier eine Auftrittsmöglichkeit. Der Club bietet auch die Bühne für Events, wie etwa die Verleihung des Austrian World Music Award.

Dem Musikwissenschaftler Christian Scheib zufolge ist das Porgy & Bess „gleichzeitig essenziell für die Weiterentwicklung der musikalischen (Jazz-)Wirklichkeit einer Stadt“ und braucht und verbraucht „als Stadtraum schlicht alltäglich Musik“. Es schaffe sich „durch künstlerische Vorlieben, akustische Qualität, Fassungsvermögen und realer Auslastung die notwendige Abgrenzung von anderen Clubs.“ Dabei erlauben die unterschiedlichen Bereiche des Jazzclubs – Bereich vor der Bühne mit Tischen, Galerie im oberen Stockwerk, ein seitlicher Bereich mit einer Bar am Tresen – unterschiedlich intensive Konzentration auf das Konzertgeschehen. Für die Jazzthetik ist das Porgy & Bess sogar ein „Traditionsclub.“

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