Oper "La Traviata"

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März 2022
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Die schöne Edelkurtisane Violetta Valéry, begehrter Mittelpunkt der Pariser Salons, verliebt sich in den jungen Alfredo Germont. Hans Gratzers Inszenierung erzählt die vielleicht berühmteste Oper der Welt in traumhaften, poetischen Bildern.

Werkbeschreibung

Die berühmte, aussichtslose Liebesgeschichte zwischen der Kurtisane Violetta und Alfredo, dem Sprössling einer angesehenen Pariser Familie. Alfredos Vater teilt Violetta mit, dass ihr Verhältnis mit Alfredo die Hochzeit von Alfredos Schwester gefährdet, und bittet sie, ihren Geliebten zu verlassen. Aus Verzweiflung stürzt sie sich in ihr altes Kurtisanenleben zurück, was ihre lebensgefährliche Krankheit, die Schwindsucht, noch verschlimmert. Alfredo ist über ihr Verhalten tief empört, erfährt jedoch später die wahren Beweggründe. Er verzeiht ihr und sie stirbt in seinen Armen.

Inhaltsangabe

Erster Akt Die schöne Edelkurtisane Violetta Valéry lernt auf einem ihrer glänzenden Feste Alfred Germont kennen. Die von allen Männern begehrte Frau ist von den aufrichtigen Gefühlen des jungen Mannes tief berührt. Zwar beschwört sie zunächst ihr Bedürfnis nach Unabhängigkeit und Vergnügen, doch schenkt sie Alfred zum Abschied eine Kamelie und bittet ihn, wiederzukommen, sobald die Blume verblüht ist. Entgegen ihren eigenen Bedenken, ob eine ernste Liebe vielleicht Unglück für sie sei, verliebt sie sich in Alfred. Zweiter Akt, 1. Bild Seit ein paar Monaten leben Alfred und Violetta zurückgezogen auf dem Land. Für den geliebten Mann hat sie ihr luxuriöses Leben in Paris aufgegeben. Aber die Familie Alfreds missbilligt die unseriöse Verbindung. In einem langen Gespräch gelingt es Georges Germont, Alfreds Vater, Violetta davon zu überzeugen, dass es für das Glück seiner Tochter, die kurz vor der Hochzeit steht, notwendig ist, die Beziehung zu seinem Sohn zu beenden. Schweren Herzens teilt Violetta Alfred in einem Abschiedsbrief ohne weiteren Kommentar mit, ihn nicht mehr zu lieben und sie stürzt sich wieder in ihr früheres Leben als Dame der Halbwelt von Paris. Zweiter Akt, 2. Bild Violetta besucht einen Ball ihrer Freundin Flora in Paris. Unerwartet begegnet sie dort Alfred, der im Kartenspiel gegen Violettas alten Verehrer, Baron Douphol, sehr viel Geld gewinnt. Vor allen Leuten wirft der zutiefst gekränkte Alfred Violetta das Geld schließlich vor die Füße, um sie damit für ihre „Liebesdienste“ zu bezahlen. Violetta meint, zu sterben, da Alfred immer noch die große Liebe ihres Lebens ist. Aber die gedemütigte Frau schweigt weiterhin selbstlos über die wahren Gründe ihres plötzlichen Weggangs. Dritter Akt Die nicht überwundene Trennung von Alfred und der aufzehrende Lebenswandel haben zu einem raschen Fortschreiten der Schwindsucht geführt, an der Violetta seit langem leidet. Bereits vom Tod gezeichnet, leidet sie einsam. Jeder Besuch von Freunden aus der Gesellschaft ist seit langem ausgeblieben. Nur Annina, Violettas Angestellte und der Doktor Grenvil kümmern sich noch um sie. Ein kurzes, glückliches Wiedersehen mit Alfed, der mittlerweile weiß, warum Violetta ihn verlassen hat, kann den Tod nicht mehr aufhalten. Und auch die Reue Georges Germonts kommt zu spät …

Programm und Besetzung

Volksoper Wien

Öffentliche Verkehrsmittel:

U-Bahnlinie U6
Straßenbahnen 40, 41, 42
Bus 40A
Haltestelle „Währinger Straße / Volksoper“

Ein Taxistandplatz befindet sich am Währinger Gürtel.
Parkgaragen im WIFI und im AKH

 

Die Volksoper ist Wiens großes Haus für Operette, Oper, Musical und Ballett, das anspruchsvolle musikalische Unterhaltung bietet. Farbig, vielschichtig und lebensfroh widmet sie sich als einziges Wiener Haus dem Genre Operette.

Zwischen September und Juni stehen in knapp 300 Aufführungen rund 35 verschiedene Produktionen auf dem Programm des 1.337 Plätze fassenden Repertoiretheaters. Von der „Zauberflöte“ bis zu „Turandot“, vom Musical „My Fair Lady“ bis zum Ballett „Ein Sommernachtstraum“ reicht dabei das Repertoire der Volksoper Wien. Nicht zu vergessen Operettenklassiker wie „Die Fledermaus“, „Die lustige Witwe“, „Die Csárdásfürstin“ oder „Ein Walzertraum“.

Im September 2007 übernahm Burgschauspieler Robert Meyer die Direktion der Volksoper. Nachdem viele seiner Vorgänger das Haus frühzeitig verlassen haben, hat Robert Meyer mit der Zusicherung, er würde ein Langzeitdirektor, das Vertrauen von Publikum, Ensemble und Mitarbeitern gewonnen. Rasch konnte er die Volksoper wieder als das Musiktheater Wiens positionieren, indem Unterhaltung gepaart mit größter künstlerischer Qualität geboten wird.

Bereits im ersten Jahr seiner Direktion gelang es dank seiner Popularität und mit einem ambitionierten Spielplan, Publikumsschichten zurückzugewinnen, die Auslastung zu erhöhen und die Einnahmen zu steigern. Auch auf dem Gebiet der Stammbesucher konnte ein großer Erfolg verbucht werden: Nachdem ein Jahrzehnt lang die Zahl der Abonnenten stetig zurückging, ist sie in diesem Jahr massiv angestiegen. Auch die Zahl der Wahlabonnenten wurde versiebenfacht.

Besonderes Augenmerk legt Meyer in seiner Programmierung auf die Operette, an deren Aufwertung er arbeitet. Daneben zählen Opern des 18., 19. und 20. Jahrhunderts, klassisches Musical und Ballett zu den Repertoiresäulen der Volksoper. Mit „Volksoper Spezial“ wurde eine 5. Sparte geschaffen, die Soireen, Kabarettistisches und Parodistisches umfasst und die Bedeutung von Schauspieler-Musiktheater an der Volksoper unterstreicht. Neben Schauspielerkollegen aus Burgtheater, Josefstadt und Volkstheater steht Publikumsmagnet Robert Meyer selbst in zahlreichen Vorstellungen auf der Bühne der Volksoper.

Mit einem kinderfreundlichen Programm, Kinder-Workshops, Ermäßigungen, Kinder-Zyklen, Schulprojekten und Führungen wird Kindern der Zugang zur Welt des Musiktheaters erleichtert.

By Bwag - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34011212
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