Musical "The Sound of Music"

Die quirlige Klosternovizin Maria Rainer wird zur Betreuung von sieben Kindern in das Haus des verwitweten Barons von Trapp geschickt. Der ehemalige Kapitän der Kriegsmarine, der seinen Nachwuchs mit militärischem Drill erzieht, ist zunächst skeptisch ob Marias unkonventionellem Wesen. Doch schon bald wächst sie ihm und den Kindern ans Herz und begleitet schließlich die abenteuerliche Flucht der Trapp-Familie vor den Nazis.

"The Sound of Music", die letzte Zusammenarbeit des kongenialen Duos Rodgers und Hammerstein (nach Welterfolgen wie "Oklahoma!", "Carousel" oder "South Pacific"), wurde 1959 uraufgeführt. Besonders die Verfilmung mit Julie Andrews und Christopher Plummer von 1964 prägte lange Zeit das
Bild Österreichs im englischsprachigen Ausland. Es dauerte jedoch bis in die 90er Jahre, bis das Musical hierzulande erstmals zur Aufführung kam. Die viel beachtete Erstaufführung an der Volksoper fand 2005 in der Inszenierung von Renaud Doucet und André Barbe statt.

Inhaltsangabe

Salzburg und Umgebung im Jahr 1938. Die junge Anwärterin Maria hat Schwierigkeiten, sich an die strengen Regeln im Kloster der Benediktinerinnen am Nonnberg zu gewöhnen. Um zu überprüfen, ob ein Leben im Kloster wirklich geeignet für sie ist, wird Maria von der Mutter Oberin noch einmal ins alltägliche Leben zurückgeschickt: als Lehrerin für die sieben Kinder des verwitweten Baron von Trapp, eines ehemaligen Korvetten-Kapitäns und hoch dekorierten U-BootKommandanten. Schnell findet Maria Zugang zu den Kindern, vor allem über das gemeinsame Musizieren. Aber auch der ernste und strenge Baron ist bald von Marias Fröhlichkeit fasziniert. Er trennt sich von seiner Geliebten Elsa Schrader, einer vermögenden Dame aus Wien, und heiratet Maria. Die private Idylle wird jedoch schon bald überschattet von den politischen Umständen Ende der dreißiger Jahre. Da der Baron sich weigert, der Nationalsozialistischen Partei beizutreten und seine Ablehnung auch öffentlich kundtut, geraten er und seine Familie zunehmend unter Druck. Kaum von der Hochzeitsreise zurück, erhält er ungebetenen Besuch vom Marineoberkommando in Berlin. Er soll erneut die Leitung eines U-Boots übernehmen und zu diesem Zweck umgehend zum Marinestützpunkt Bremerhaven reisen. Maria gelingt es in letzter Minute, die Ausführung des Befehls hinauszuzögern: Die ganze Familie hat auf Betreiben des Familienfreundes und Impresarios Max Dettweiler eine Einladung zum Gesangswettbewerb bei den Salzburger Festspielen erhalten. Tatsächlich erhält der Baron die Genehmigung, mit seiner Familie an diesem Wettbewerb teilzunehmen und seine Abreise ein paar Tage zu verschieben. Während der Preisverleihung bei den Festspielen gelingt der Trapp-Familie die Flucht, zunächst ins Kloster und von dort über die Berge in die Schweiz.

Programm und Besetzung

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Volksoper Wien

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U-Bahnlinie U6
Straßenbahnen 40, 41, 42
Bus 40A
Haltestelle „Währinger Straße / Volksoper“

Ein Taxistandplatz befindet sich am Währinger Gürtel.
Parkgaragen im WIFI und im AKH

 

Die Volksoper ist Wiens großes Haus für Operette, Oper, Musical und Ballett, das anspruchsvolle musikalische Unterhaltung bietet. Farbig, vielschichtig und lebensfroh widmet sie sich als einziges Wiener Haus dem Genre Operette.

Zwischen September und Juni stehen in knapp 300 Aufführungen rund 35 verschiedene Produktionen auf dem Programm des 1.337 Plätze fassenden Repertoiretheaters. Von der „Zauberflöte“ bis zu „Turandot“, vom Musical „My Fair Lady“ bis zum Ballett „Ein Sommernachtstraum“ reicht dabei das Repertoire der Volksoper Wien. Nicht zu vergessen Operettenklassiker wie „Die Fledermaus“, „Die lustige Witwe“, „Die Csárdásfürstin“ oder „Ein Walzertraum“.

Im September 2007 übernahm Burgschauspieler Robert Meyer die Direktion der Volksoper. Nachdem viele seiner Vorgänger das Haus frühzeitig verlassen haben, hat Robert Meyer mit der Zusicherung, er würde ein Langzeitdirektor, das Vertrauen von Publikum, Ensemble und Mitarbeitern gewonnen. Rasch konnte er die Volksoper wieder als das Musiktheater Wiens positionieren, indem Unterhaltung gepaart mit größter künstlerischer Qualität geboten wird.

Bereits im ersten Jahr seiner Direktion gelang es dank seiner Popularität und mit einem ambitionierten Spielplan, Publikumsschichten zurückzugewinnen, die Auslastung zu erhöhen und die Einnahmen zu steigern. Auch auf dem Gebiet der Stammbesucher konnte ein großer Erfolg verbucht werden: Nachdem ein Jahrzehnt lang die Zahl der Abonnenten stetig zurückging, ist sie in diesem Jahr massiv angestiegen. Auch die Zahl der Wahlabonnenten wurde versiebenfacht.

Besonderes Augenmerk legt Meyer in seiner Programmierung auf die Operette, an deren Aufwertung er arbeitet. Daneben zählen Opern des 18., 19. und 20. Jahrhunderts, klassisches Musical und Ballett zu den Repertoiresäulen der Volksoper. Mit „Volksoper Spezial“ wurde eine 5. Sparte geschaffen, die Soireen, Kabarettistisches und Parodistisches umfasst und die Bedeutung von Schauspieler-Musiktheater an der Volksoper unterstreicht. Neben Schauspielerkollegen aus Burgtheater, Josefstadt und Volkstheater steht Publikumsmagnet Robert Meyer selbst in zahlreichen Vorstellungen auf der Bühne der Volksoper.

Mit einem kinderfreundlichen Programm, Kinder-Workshops, Ermäßigungen, Kinder-Zyklen, Schulprojekten und Führungen wird Kindern der Zugang zur Welt des Musiktheaters erleichtert.

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