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Der Liebestrank

Venue Wiener Staatsoper
CalendarSa. 14 Nov. 2026 - Di. 18 Mai 2027
Inhalt / Details

 

Der Liebestrank (L'Elisir d'Amore) – Gaetano Donizetti | Oper

Melodramma giocoso in zwei Akten

Text: Felice Romani

Sprache: Italienisch

 

 

1. Akt - ca. 70 min

Pause - ca. 25 min

2. Akt - ca. 50 min

 

 

Handlung

 

1. Akt

Die junge Gutspächterin Adina, jung, reich und belesen, wird vom mittellosen und unsicheren Nemorino umschwärmt.

In einer Arbeitspause trägt sie den Dorfbewohnern, nicht ohne Ironie, die Geschichte von Tristan und Isolde und dem wunderbaren Liebestrank vor. Sergeant Belcore rückt ein und bezieht mit seinen Soldaten Quartier. Sogleich wirbt er um Adina und fordert selbstbewusst ihre Liebe. Sie aber weicht aus und bittet um Geduld.

 

Als Nemorino um sie wirbt, weist sie ihn zurück: Die Liebe sei für sie nur Spiel und sie wolle auch fortan ungebunden bleiben. Der Quacksalber Dulcamara trifft ein und preist dem Volk vollmundig sein Können an. Nemorino fasst sich ein Herz und fragt den Wunderarzt nach dem berühmten Liebestrank. Dulcamara durchschaut die Lage und verkauft dem dankbaren Nemorino um dessen ganze Barschaft das begehrte Elixier – in Wahrheit eine Flasche Wein. Nicht ohne Nemorino darauf hinzuweisen, dass der vermeintliche Trank erst nach 24 Stunden wirke (also nachdem Dulcamara das Dorf bereits wieder verlassen hat).

 

Sogleich kostet Nemorino das Mittel – und seine Stimmung bessert sich. Adina gegenüber gewinnt er an Sicherheit und gibt vor, nicht mehr an ihr interessiert zu sein. Nun möge sie um ihn werben. Diese plötzliche Sinnesumkehr ist Adina auch wieder nicht recht. Sie will herausfinden, ob Nemorinos Gefühle tatsächlich erkaltet sind und erklärt kurzerhand, Belcore auf der Stelle heiraten zu wollen. Nemorino ist völlig verdattert. So hat er sich die Wirkung des Liebestranks nicht vorgestellt. 

 

 

2. Akt

Die Hochzeit wird vorbereitet, doch Adina verzögert den Abschluss des Ehekontrakts. 

In seiner Verzweiflung möchte Nemorino von Dulcamara eine zweite Flasche des Wunderelixiers. Da er kein Geld mehr hat, lässt er sich von Belcore als Soldat anwerben und beschafft sich für das erhaltene Handgeld eine weitere Flasche. Der vermeintliche Liebestrank wirkt unerwartet schnell:

 

Eine ganze Schar Mädchen umschmeichelt Nemorino. Allerdings ahnt er den wahren Hintergrund der Zuneigung nicht: Giannetta hat die bis dahin geheime Neuigkeit verbreitet, dass Nemorinos begüterter Onkel gestorben sei und ihn als Alleinerben eingesetzt habe. Nemorino findet die Mädchengesellschaft äußerst angenehm und gibt vor, Adina zu ignorieren, was ihre Eifersucht weckt. Von Dulcamara erfährt sie schließlich, warum Nemorino sich hat anwerben lassen.

 

Als der Quacksalber nun ihr den Liebestrank anbietet, lehnt sie ab: sie weiß ein probateres Mittel, um Nemorino, dem sie ja doch zugetan ist, zu gewinnen: ihre Augen. Sie zahlt Belcore das Handgeld zurück, kauft damit Nemorino frei und gesteht ihm ihre Liebe. Zu ihrem Liebesglück kommt das finanzielle: Nemorino und Adina erfahren von der Erbschaft. Zuletzt nützt Dulcamara die Situation für sich: Er brüstet sich mit seiner Kunst, dank welcher Nemorino sowohl zu seinem Liebesglück als auch zu Vermögen gekommen sei.

  • ⌖  Anreise
    • Die Wiener Staatsoper befindet sich am Opernring 2, 1010 Wien, und ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad, dem Taxi oder dem Auto erreichbar.
    •  
    • › Öffentliche Verkehrsmittel – U-Bahn: U1, U2, U4 (Karlsplatz); Straßenbahn: 1, 2, D, 71 (Oper, Karlsplatz); Bus: 59A; Badner Bahn (Haltestelle Oper).
    • › Mit dem Fahrrad – Fahrradabstellplätze stehen auf beiden Seiten des Opernhauses zur Verfügung.
    • › Mit dem Taxi – In unmittelbarer Nähe befinden sich Taxistandplätze. Nach den Vorstellungen stehen auch am Haupteingang Taxis bereit.
    • › Mit dem Auto & Parkmöglichkeiten – Mehrere Parkgaragen befinden sich in unmittelbarer Gehweite: Operngarage (Herbert-von-Karajan-Platz, ca. 150 m); Kärntnerringgarage (Mahlerstraße 8, ca. 200 m); Opernringhof (Elisabethstraße 2, ca. 150 m).
  • ✧  Kleiderordnung
    • › Kleiderordnung – Für Ihren Opernbesuch empfehlen wir elegante Kleidung. Flip-Flops, Unterhemden als Oberbekleidung sowie sehr kurze Shorts sind nicht gestattet. Auch Kopfbedeckungen, die anderen Gästen die Sicht auf die Bühne versperren, sind nicht erlaubt.
  • ​◷  Vorstellungsdauer und Einlass
    • › Vorstellungsdauer – Die Beginn- und Endzeiten sind für jeden Vorstellungstermin angegeben. Weitere Informationen zur Dauer, zur Anzahl der Akte und zu den Pausen finden Sie, sofern verfügbar, auf der jeweiligen Vorstellungsseite. Bitte beachten Sie, dass sich die Angaben zu den Vorstellungen ändern können.
    • › Einlass – Wir bitten Sie, rechtzeitig zur Vorstellung zu erscheinen. Bei verspäteter Ankunft ist der Einlass erst in der Pause möglich. Nach der Pause ist ein Einlass während der laufenden Vorstellung nicht mehr gestattet.
  • ⎔  Barrierefreiheit
    • › Barrierefreiheit – Aufgrund der historischen Bausubstanz ist die Wiener Staatsoper nur eingeschränkt barrierefrei. Dennoch stehen verschiedene Einrichtungen zur Verfügung, um Gästen mit eingeschränkter Mobilität einen möglichst angenehmen Besuch zu ermöglichen. Alle Sitzplatzbereiche sind mit dem Aufzug erreichbar. Auf beiden Ebenen befinden sich barrierefreie Toiletten.
    • › Rollstuhlplätze – Die Wiener Staatsoper verfügt über insgesamt 22 Rollstuhlplätze: vier im Parkett und 18 auf der Galerie (je nach Verfügbarkeit).
    • › Barrierefreier Zugang – Der stufenlose Eingang befindet sich auf der Seite des Herbert-von-Karajan-Platzes, am Beginn der Arkaden (Türbreite: 87 cm). Die Aufzüge zum Parkett und zur Galerie sind über den Schrägaufzug im Opernfoyer in der Nähe des Operncafés erreichbar. Der Galerieaufzug hat eine Kabinengröße von 95 × 140 cm und eine Türdurchgangsbreite von 80 cm. Garderoben, Pausenbuffets und barrierefreie Toiletten stehen auf beiden Ebenen zur Verfügung.
  • ☷  Hinweise für Ihren Besuch
    • › Fotografieren und Filmen – Während der Vorstellungen sind das Fotografieren, Filmen und die Nutzung von Smartphones nicht gestattet. In den Pausen und während des Schlussapplauses dürfen Fotos für private Zwecke gemacht werden. In den Proszeniumslogen ist die Verwendung von Smartphones und Kameras während der gesamten Vorstellung streng untersagt.
    • › Mobiltelefone – Bitte schalten Sie Ihr Mobiltelefon aus oder aktivieren Sie den Flugmodus und verstauen Sie es während der Vorstellung, um die Künstlerinnen und Künstler sowie die anderen Gäste nicht zu stören.
    • › Garderobe – Mäntel, Jacken und größere Gegenstände wie Taschen oder Rucksäcke müssen an den kostenlosen Garderoben abgegeben werden. Diese befinden sich in der Nähe der Eingänge, auf beiden Seiten des Balkons sowie auf der Galerie. Gästen mit Logenplätzen steht die Garderobe in der jeweiligen Loge zur Verfügung.
Besetzung

Mai 2026

Adina: Pretty Yende

Nemorino: Michael Spyres

Belcore: Clemens Unterreiner

Doktor Dulcamara: Ambrogio Maestri

Giannetta: Ana Garotić

Musikalische Leitung: Gianluca Capuano

Inszenierung: Otto Schenk

Bühne und Kostüme: Jürgen Rose

 

November 2026

Adina: Emily Pogorelc

Nemorino: Bogdan Volkov

Doktor Dulcamara: Ambrogio Maestri

Musikalische Leitung: Leonardo Sini

Inszenierung: Otto Schenk

Bühne und Kostüme: Jürgen Rose

 

Mai 2027

Adina: Pretty Yende

Nemorino: Xabier Anduaga

Belcore: Leonardo Neiva

Doktor Dulcamara: Peter Kálmán

Musikalische Leitung: Antonino Fogliani

Inszenierung: Otto Schenk

Bühne und Kostüme: Jürgen Rose

Veranstaltungsort
Wiener Staatsoper

 

Öffentliche Verkehrsmittel
U-Bahn: U1, U2, U4
Straßenbahnen: 1, 2, D, 62, 65
Autobus: 59A
Lokalbahn: Badner Bahn

Es befinden sich Taxistände in der Nähe.

 

Mit dem Auto / Parken
Parken Sie 8 Stunden um € 6,-!
Die Wiener Staatsoper und die ÖPARK-Kärntnerringgarage in der Mahlerstraße 8, unter den Ringstraßengalerien, bieten dem Publikum der Wiener Staatsoper eine vergünstigte Parkpauschale.

Ab Einfahrt in die Kärntnerringgarage können Sie 8 Stunden parken und zahlen nach Entwertung Ihres Tickets bei einem der Rabattiergeräte, die in der Wiener Staatsoper aufgestellt sind nur eine Pauschale von 6,- Euro. Die Rabattiergeräte befinden sich bei folgenden Garderoben: Operngasse, Herbert von Karajan-Platz, Balkon rechts und links sowie Galerie.

Wichtig: Um den Rabatt zu erhalten, bitte bei der Einfahrt ein Ticket ziehen und nicht die Kreditkarte verwenden!

Sie können mit Ihrem in der Wiener Staatsoper entwerteten Ticket dann bequem mit Kreditkarte oder Bargeld bei den Automaten bezahlen.

Die Automaten akzeptieren Münzen und Banknoten bis zu einer Höhe von 50.- Euro. Eine über 8 Stunden hinausgehende Parkdauer wird stundenweise zum Normaltarif verrechnet.

 

Geschichte

Geplant wurde das Opernhaus von den Wiener Architekten August von Sicardsburg, der den Grundplan entwarf, und Eduard van der Nüll, der die Innendekoration gestaltete. Aber auch andere bedeutende Künstler wirkten mit. Etwa Moritz von Schwind, der die Fresken im Foyer und den berühmten "Zauberflöten"-Freskenzyklus in der Loggia malte. Die beiden Architekten erlebten die Eröffnung "ihres" Opernhauses nicht mehr. Der sensible van der Nüll beging Selbstmord, sein Freund Sicardsburg erlag wenig später einem Schlaganfall.

Am 25. Mai 1869 wurde das Haus mit Mozarts DON JUAN in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth feierlich eröffnet.
Mit der künstlerischen Ausstrahlung unter den ersten Direktoren Franz von Dingelstedt, Johann Herbeck, Franz Jauner und Wilhelm Jahn wuchs jedoch auch die Popularität des Bauwerkes. Einen ersten Höhepunkt erlebte die Wiener Oper unter dem Direktor Gustav Mahler, der das veraltete Aufführungssystem von Grund auf erneuerte, Präzision und Ensemblegeist stärkte und auch bedeutende bildende Künstler (darunter Alfred Roller) zur Formung der neuen Bühnenästhetik heranzog.

Ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Hauses sind die Jahre von 1938 bis 1945, als im Nationalsozialismus viele Mitglieder des Hauses verfolgt, vertrieben und ermordet wurden, zahlreiche Werke nicht mehr gespielt werden durften.

Am 12. März 1945 wurde das Haus am Ring durch Bombentreffer weitgehend verwüstet, doch bereits am 1. Mai 1945 wurde die "Staatsoper in der Volksoper" mit einer Aufführung von Mozarts DIE HOCHZEIT DES FIGARO eröffnet, am 6. Oktober 1945 folgte die Wiedereröffnung des in aller Eile restaurierten Theaters an der Wien mit Beethovens FIDELIO. Damit gab es für die nächsten zehn Jahre zwei Spielstätten, während das eigentliche Stammhaus mit großem Aufwand wiedererrichtet wurde.

Schon am 24. Mai 1945 hatte der Staatssekretär für öffentliche Bauten, Ing. Julius Raab, den Wiederaufbau der Wiener Staatsoper verkündet. Nur die Hauptfassade, die Feststiege und das Schwindfoyer waren von den Bomben verschont geblieben - mit neuem Zuschauerraum und modernisierter Technik wurde die Wiener Staatsoper glanzvoll mit Beethovens FIDELIO unter Karl Böhm am 5. November 1955 wiedereröffnet. Die Eröffnungsfeierlichkeiten wurden vom Österreichischen Fernsehen übertragen und in der ganzen Welt zugleich als Lebenszeichen der neuerstandenen 2. Republik verstanden.

Heute gilt die Wiener Staatsoper als eines der wichtigsten Opernhäuser der Welt, vor allem als das Haus mit dem größten Repertoire. Direktor ist seit 1. September 2010 Dominique Meyer.

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