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Die tote Stadt

Venue Wiener Staatsoper
CalendarSo. 25 Apr. 2027 - Mi. 05 Mai 2027
Inhalt / Details

 

Die tote Stadt – Erich Wolfgang Korngold | Oper

Oper in drei Bildern

Text: Paul Schott

eigentlich Julius und Erich Wolfgang Korngold

nach Georges Rodenbach

Sprache: Deutsch

 

1. Teil - ca. 90 Minuten

Pause - 25 Minuten

2. Teil - ca. 30 Minuten

 

 

Vollständige Handlung

Seit Jah­ren lebt Paul in Brüg­ge nur noch für die Er­in­ne­rung an sei­ne to­te Frau Ma­rie. In ei­nem Zim­mer sei­nes Hau­ses, das für ihn zur »Kir­che des Ge­we­se­nen« wur­de, ver­wahrt er al­le Din­ge, die ihn an sie er­in­nern, dar­un­ter ei­ne Haar­flech­te der Ver­stor­be­nen. 

Als sein Freund Frank ihn be­sucht, er­zählt ihm Paul von der Be­geg­nung mit ei­ner Un­be­kann­ten, die Ma­rie völ­lig gleicht. Es ist Ma­ri­et­ta, die als Tän­ze­rin in Brüg­ge gas­tiert und Pauls Ein­la­dung, ihn zu be­su­chen, an­ge­nom­men hat. Sie nimmt sei­nen Ro­sen­strauß ent­ge­gen und singt, sich selbst auf Ma­ries Lau­te be­glei­tend, das al­te Lied »Glück, das mir ver­blieb«. Im­mer stär­ker flie­ßen die Bil­der der to­ten Ma­rie für Paul mit je­nen Ma­ri­et­tas zu­sam­men. Als er sie in die Ar­me schlie­ßen möch­te, ent­win­det sie sich ihm und geht zur Pro­be, nicht je­doch oh­ne ihn zu ei­nem Wie­der­se­hen im Thea­ter zu er­mu­ti­gen.

 

Paul ver­sinkt in ei­nen tie­fen Traum, in dem ihm Ma­rie aus ih­rem Por­trät ent­ge­gen­tritt und ihn an sei­ne Treue mahnt. Plötz­lich fin­det er sich am Kai vor Ma­ri­et­tas Haus wie­der. Frank taucht auf, mit dem Schlüs­sel zu ih­rem Zim­mer. Paul schlägt ihn nie­der und reißt den Schlüs­sel an sich. Ma­ri­et­ta kehrt mit ih­rer Ko­mö­di­an­ten­trup­pe vom Thea­ter heim und im­pro­vi­siert auf of­fe­ner Stra­ße zu Eh­ren des Gra­fen Al­bert die Er­we­ckungs­sze­ne aus Mey­er­beers Oper Robert der Teufel. Ma­ri­et­ta spielt dar­in die von den To­ten auf­er­stan­de­ne Hé­lé­na. Paul fährt da­zwi­schen und be­schul­digt sie der Blas­phe­mie. Ma­ri­et­ta nimmt den Kampf mit der to­ten Ri­va­lin auf. Nach ei­ner ge­mein­sam ver­brach­ten Nacht pla­gen Paul Schuld­ge­füh­le. Als ei­ne Pro­zes­si­on an sei­nem Haus vor­bei­zieht, ver­höhnt ihn Ma­ri­et­ta we­gen sei­ner Fröm­mig­keit. Schließ­lich er­greift sie Ma­ries Haar­flech­te. Paul will sie ihr ent­rei­ßen, wirft Ma­ri­et­ta nie­der und er­würgt sie.

Paul er­wacht aus sei­nem Traum. Ma­ri­et­ta er­scheint, um den ver­ges­se­nen Ro­sen­strauß zu ho­len. Auch Frank kehrt zu­rück, und Paul be­schließt, mit ihm Brüg­ge, die »Stadt des To­des«, zu ver­las­sen.

  • ⌖  Anreise
    • Die Wiener Staatsoper befindet sich am Opernring 2, 1010 Wien, und ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad, dem Taxi oder dem Auto erreichbar.
    •  
    • › Öffentliche Verkehrsmittel – U-Bahn: U1, U2, U4 (Karlsplatz); Straßenbahn: 1, 2, D, 71 (Oper, Karlsplatz); Bus: 59A; Badner Bahn (Haltestelle Oper).
    • › Mit dem Fahrrad – Fahrradabstellplätze stehen auf beiden Seiten des Opernhauses zur Verfügung.
    • › Mit dem Taxi – In unmittelbarer Nähe befinden sich Taxistandplätze. Nach den Vorstellungen stehen auch am Haupteingang Taxis bereit.
    • › Mit dem Auto & Parkmöglichkeiten – Mehrere Parkgaragen befinden sich in unmittelbarer Gehweite: Operngarage (Herbert-von-Karajan-Platz, ca. 150 m); Kärntnerringgarage (Mahlerstraße 8, ca. 200 m); Opernringhof (Elisabethstraße 2, ca. 150 m).
  • ✧  Kleiderordnung
    • › Kleiderordnung – Für Ihren Opernbesuch empfehlen wir elegante Kleidung. Flip-Flops, Unterhemden als Oberbekleidung sowie sehr kurze Shorts sind nicht gestattet. Auch Kopfbedeckungen, die anderen Gästen die Sicht auf die Bühne versperren, sind nicht erlaubt.
  • ​◷  Vorstellungsdauer und Einlass
    • › Vorstellungsdauer – Die Beginn- und Endzeiten sind für jeden Vorstellungstermin angegeben. Weitere Informationen zur Dauer, zur Anzahl der Akte und zu den Pausen finden Sie, sofern verfügbar, auf der jeweiligen Vorstellungsseite. Bitte beachten Sie, dass sich die Angaben zu den Vorstellungen ändern können.
    • › Einlass – Wir bitten Sie, rechtzeitig zur Vorstellung zu erscheinen. Bei verspäteter Ankunft ist der Einlass erst in der Pause möglich. Nach der Pause ist ein Einlass während der laufenden Vorstellung nicht mehr gestattet.
  • ⎔  Barrierefreiheit
    • › Barrierefreiheit – Aufgrund der historischen Bausubstanz ist die Wiener Staatsoper nur eingeschränkt barrierefrei. Dennoch stehen verschiedene Einrichtungen zur Verfügung, um Gästen mit eingeschränkter Mobilität einen möglichst angenehmen Besuch zu ermöglichen. Alle Sitzplatzbereiche sind mit dem Aufzug erreichbar. Auf beiden Ebenen befinden sich barrierefreie Toiletten.
    • › Rollstuhlplätze – Die Wiener Staatsoper verfügt über insgesamt 22 Rollstuhlplätze: vier im Parkett und 18 auf der Galerie (je nach Verfügbarkeit).
    • › Barrierefreier Zugang – Der stufenlose Eingang befindet sich auf der Seite des Herbert-von-Karajan-Platzes, am Beginn der Arkaden (Türbreite: 87 cm). Die Aufzüge zum Parkett und zur Galerie sind über den Schrägaufzug im Opernfoyer in der Nähe des Operncafés erreichbar. Der Galerieaufzug hat eine Kabinengröße von 95 × 140 cm und eine Türdurchgangsbreite von 80 cm. Garderoben, Pausenbuffets und barrierefreie Toiletten stehen auf beiden Ebenen zur Verfügung.
  • ☷  Hinweise für Ihren Besuch
    • › Fotografieren und Filmen – Während der Vorstellungen sind das Fotografieren, Filmen und die Nutzung von Smartphones nicht gestattet. In den Pausen und während des Schlussapplauses dürfen Fotos für private Zwecke gemacht werden. In den Proszeniumslogen ist die Verwendung von Smartphones und Kameras während der gesamten Vorstellung streng untersagt.
    • › Mobiltelefone – Bitte schalten Sie Ihr Mobiltelefon aus oder aktivieren Sie den Flugmodus und verstauen Sie es während der Vorstellung, um die Künstlerinnen und Künstler sowie die anderen Gäste nicht zu stören.
    • › Garderobe – Mäntel, Jacken und größere Gegenstände wie Taschen oder Rucksäcke müssen an den kostenlosen Garderoben abgegeben werden. Diese befinden sich in der Nähe der Eingänge, auf beiden Seiten des Balkons sowie auf der Galerie. Gästen mit Logenplätzen steht die Garderobe in der jeweiligen Loge zur Verfügung.
Besetzung

Paul: Klaus Florian Vogt

Marietta, Tänzerin: Vida Mikneviciute

Frank, Pauls Freund: Andrè Schuen

Fritz, der Pierrot: Andrè Schuen

 

Dirigent: Sebastian Weigle

Regie: Willy Decker

Ausstattung: Wolfgang Gussmann

Veranstaltungsort
Wiener Staatsoper

 

Öffentliche Verkehrsmittel
U-Bahn: U1, U2, U4
Straßenbahnen: 1, 2, D, 62, 65
Autobus: 59A
Lokalbahn: Badner Bahn

Es befinden sich Taxistände in der Nähe.

 

Mit dem Auto / Parken
Parken Sie 8 Stunden um € 6,-!
Die Wiener Staatsoper und die ÖPARK-Kärntnerringgarage in der Mahlerstraße 8, unter den Ringstraßengalerien, bieten dem Publikum der Wiener Staatsoper eine vergünstigte Parkpauschale.

Ab Einfahrt in die Kärntnerringgarage können Sie 8 Stunden parken und zahlen nach Entwertung Ihres Tickets bei einem der Rabattiergeräte, die in der Wiener Staatsoper aufgestellt sind nur eine Pauschale von 6,- Euro. Die Rabattiergeräte befinden sich bei folgenden Garderoben: Operngasse, Herbert von Karajan-Platz, Balkon rechts und links sowie Galerie.

Wichtig: Um den Rabatt zu erhalten, bitte bei der Einfahrt ein Ticket ziehen und nicht die Kreditkarte verwenden!

Sie können mit Ihrem in der Wiener Staatsoper entwerteten Ticket dann bequem mit Kreditkarte oder Bargeld bei den Automaten bezahlen.

Die Automaten akzeptieren Münzen und Banknoten bis zu einer Höhe von 50.- Euro. Eine über 8 Stunden hinausgehende Parkdauer wird stundenweise zum Normaltarif verrechnet.

 

Geschichte

Geplant wurde das Opernhaus von den Wiener Architekten August von Sicardsburg, der den Grundplan entwarf, und Eduard van der Nüll, der die Innendekoration gestaltete. Aber auch andere bedeutende Künstler wirkten mit. Etwa Moritz von Schwind, der die Fresken im Foyer und den berühmten "Zauberflöten"-Freskenzyklus in der Loggia malte. Die beiden Architekten erlebten die Eröffnung "ihres" Opernhauses nicht mehr. Der sensible van der Nüll beging Selbstmord, sein Freund Sicardsburg erlag wenig später einem Schlaganfall.

Am 25. Mai 1869 wurde das Haus mit Mozarts DON JUAN in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth feierlich eröffnet.
Mit der künstlerischen Ausstrahlung unter den ersten Direktoren Franz von Dingelstedt, Johann Herbeck, Franz Jauner und Wilhelm Jahn wuchs jedoch auch die Popularität des Bauwerkes. Einen ersten Höhepunkt erlebte die Wiener Oper unter dem Direktor Gustav Mahler, der das veraltete Aufführungssystem von Grund auf erneuerte, Präzision und Ensemblegeist stärkte und auch bedeutende bildende Künstler (darunter Alfred Roller) zur Formung der neuen Bühnenästhetik heranzog.

Ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Hauses sind die Jahre von 1938 bis 1945, als im Nationalsozialismus viele Mitglieder des Hauses verfolgt, vertrieben und ermordet wurden, zahlreiche Werke nicht mehr gespielt werden durften.

Am 12. März 1945 wurde das Haus am Ring durch Bombentreffer weitgehend verwüstet, doch bereits am 1. Mai 1945 wurde die "Staatsoper in der Volksoper" mit einer Aufführung von Mozarts DIE HOCHZEIT DES FIGARO eröffnet, am 6. Oktober 1945 folgte die Wiedereröffnung des in aller Eile restaurierten Theaters an der Wien mit Beethovens FIDELIO. Damit gab es für die nächsten zehn Jahre zwei Spielstätten, während das eigentliche Stammhaus mit großem Aufwand wiedererrichtet wurde.

Schon am 24. Mai 1945 hatte der Staatssekretär für öffentliche Bauten, Ing. Julius Raab, den Wiederaufbau der Wiener Staatsoper verkündet. Nur die Hauptfassade, die Feststiege und das Schwindfoyer waren von den Bomben verschont geblieben - mit neuem Zuschauerraum und modernisierter Technik wurde die Wiener Staatsoper glanzvoll mit Beethovens FIDELIO unter Karl Böhm am 5. November 1955 wiedereröffnet. Die Eröffnungsfeierlichkeiten wurden vom Österreichischen Fernsehen übertragen und in der ganzen Welt zugleich als Lebenszeichen der neuerstandenen 2. Republik verstanden.

Heute gilt die Wiener Staatsoper als eines der wichtigsten Opernhäuser der Welt, vor allem als das Haus mit dem größten Repertoire. Direktor ist seit 1. September 2010 Dominique Meyer.

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