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Julia Lezhneva und Luca Pianca

VenueMusikverein Brahms-Saal
CalendarDi. 01 Juni 2027
Inhalt / Details

Erleben Sie einen besonderen Abend voller vokaler und instrumentaler Kunst mit Julia Lezhneva und Luca Pianca im Wiener Musikverein. Die für ihren klaren, beweglichen Sopran und ihre ausdrucksvolle musikalische Gestaltung bekannte Julia Lezhneva zählt zu den herausragenden Interpretinnen des Barock- und Klassikrepertoires. Ihre Auftritte beeindrucken durch technische Präzision, feine Ausdruckskraft und die Fähigkeit, historische Musik auf lebendige Weise zu vermitteln.

Luca Pianca ist ein renommierter Lautenist und ausgewiesener Spezialist für Alte Musik. Sein sensibles musikalisches Gespür und sein tiefes Verständnis historischer Aufführungspraxis machen ihn zu einem idealen Partner für Vokalwerke vergangener Epochen. Gemeinsam eröffnen die beiden Künstler dem Publikum einen Zugang zur Schönheit, Intimität und Ausdrucksvielfalt historischer Musik.

Der Musikverein, einer der berühmtesten Konzertorte Wiens, bietet einen eleganten Rahmen für dieses musikalische Zusammentreffen. Die besondere Atmosphäre und die hervorragende Akustik des Hauses ermöglichen es, sowohl feine instrumentale Details als auch die Nuancen der Gesangsdarbietung intensiv zu erleben.

Ob Sie sich für Barockmusik begeistern oder einen unvergesslichen klassischen Konzertabend suchen – diese Veranstaltung verspricht ein bereicherndes Kulturerlebnis im Herzen Wiens.

Besetzung

Julia Lezhneva, Sopran

Luca Pianca, Laute

 

Programm

Giulio Caccini

Dolcissimo sospiro

La bella man vi stringo

Amarilli, mia bella

Belle rose porporine

Claudio Monteverdi

Ecco di dolci raggi il sol armato

Quel sguardo sdegnosetto

Vincenzo Bernia

Toccata cromatica - Allemande

Pietro Paolo Melli

Aria del Gran Duca - Preludio

Corrente „La Palatina“

Domenico Mazzocchi

Con ghirlanda di rose

Giacomo Carissimi

Tu m’hai preso a consumare

– Pause –

Antonio Vivaldi

Sorge vermiglia in ciel la bella aurora

Manuskript Goëss-Ebenthal

Suite für Laute - Prélude/Allmande/Gigue/Sarabande/Chaconne

Giovanni Paisiello

Variationen über „Nel cor più non mi sento“

Ende ca. 21:30 Uhr

Veranstaltungsort
Musikverein Brahms-Saal

Lange Zeit hieß er nur der „Kleine Musikvereinssaal“, bis er 1937, zur 125-Jahr-Feier der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, den Namen erhielt, der seiner Bedeutung ganz entspricht: Brahms-Saal. Johannes Brahms trat nicht nur persönlich in diesem Raum auf, er stand auch hinter dem ersten Konzert, das hier stattfand. Clara Schumann gab es am 19. Jänner 1870. Die Maßstäbe, die damit gesetzt wurden, gelten bis heute. Der Brahms-Saal ist einer der stärksten Anziehungspunkte für die weltbesten Kammermusikensembles und Liedsänger geblieben.

 

Mit knapp sechshundert Plätzen ist der Saal prädestiniert für die intimen Seiten klassischer Musik. Der Klang des Raumes spielt dabei auf ideale Weise mit: Der Brahms-Saal – 32,50 Meter lang, 10,30 Meter breit und 11 Meter hoch – verfügt über eine ähnlich brillante Akustik wie der Große Musikvereinssaal.

 

Als ein „wahres Schatzkästlein“ beschrieb man den Kleinen Musikvereinssaal, als das Musikvereinsgebäude 1870 eröffnet wurde. Man fand sogar, dieser Saal verdiene womöglich noch mehr Bewunderung als der Große Musikvereinssaal: „Fast möchte man ihm den Preis zuerkennen in seiner Ruhe und einfachen Erhabenheit …“ Dass Theophil Hansen mit dem Brahms-Saal ein architektonisches Meisterstück des Historismus gelungen war, ist evident. Die „griechische Renaissance“, der er sich mit Anspielungen ans klassische Hellas verschrieb, macht diesen Saal tatsächlich zu einem Tempel der Kammermusik.

 

1993 wurde der Brahms-Saal einer umfassenden Renovierung unterzogen. Dabei griff man auf Originalentwürfe aus dem Kupferstichkabinett der Akademie der Bildenden Künste Wien zurück. Sie machten es möglich, die originale Farbgebung des Musikvereinsarchitekten Hansen zu rekonstruieren: grüne Wände, rote Säulen und viel Gold.Als der Brahms-Saal 1993 so der Öffentlichkeit übergeben wurde, schrieb eine Wiener Tageszeitung: „Um nicht zu viel zu versprechen, es ist der schönste, prunkvollste, repräsentativste Kammermusiksaal geworden, den unsereins irgendwo auf der Welt kennt.“

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