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Luisa Miller

Venue Wiener Staatsoper
CalendarSa. 21 Nov. 2026 - Mo. 30 Nov. 2026
Inhalt / Details

 

 

Luisa Miller – Giuseppe Verdi | Oper

Melodramma tragico in drei Akten

Text: Salvadore Cammarano

nach Friedrich Schiller

Sprache: Italienisch

 

1. & 2. Akt - ca. 120 Minuten

Pause - ca. 25 Minuten

3. Akt - ca. 30 Minuten

 

 

Handlung

 

Erster Akt: „Amore“ – Liebe

Erstes Bild: Anmutiges Dörfchen

Die Dorfbewohner bringen Luisa ein Geburtstagsständchen. Sie ist in Rodolfo verliebt, den sie unter den Gratulanten entdeckt. Ihr Vater misstraut ihm. Beim Kirchgang fordert Wurm von Miller die Hand der Tochter. Als er abgewiesen wird, verrät er, dass Rodolfo der Sohn des Grafen Walter ist.

 

Zweites Bild: Saal im Schloss Walters

Graf Walter missbilligt die Heiratspläne seines Sohnes mit einem Bauernmädchen. Er will ihn mit Herzogin Federica di Ostheim vermählen. Als Rodolfo dieser gegenüber offen seine Liebe zu Luisa gesteht, erweckt er ihre Eifersucht.

 

Drittes Bild: Im Haus von Miller

Miller enthüllt seiner Tochter die wahre Identität ihres Geliebten und die Pläne des Grafen. Rodolfo kommt hinzu und schwört Luisa ewige Treue. Ihm folgt Graf Walter, er beschimpft Luisa als Dirne. Darauf greift Miller ihn an und wird von der Leibwache des Grafen gefangen genommen. Rodolfo droht seinem Vater, zu enthüllen, wie der Graf zu Besitz und Titel kam.

 

Zweiter Akt: „Intrigo“ – Intrige

Erstes Bild: Im Haus von Miller

Wurm sucht Luisa auf: Um ihren Vater zu retten, soll sie in einem Brief und gegenüber Federica persönlich ihre Liebe zu Wurm „gestehen“. Sie willigt verzweifelt ein.

 

Zweites Bild: Zimmer im Schloss

Wurm berichtet dem Grafen über die geglückte Erpressung. Beide sind jedoch weiterhin besorgt, Rodolfo könnte bekannt machen, dass sein Vater Besitz und Titel dem mit Wurm begangenen Mord an seinem Vetter verdankt. Luisa wird hereingeführt und macht Federica gegenüber das erpresste Geständnis.

 

Drittes Bild: Garten im Schloss

Rodolfo hat den Brief Luisas erhalten und ist verzweifelt. Er fordert Wurm zum Duell, dem sich dieser durch einen Schuss in die Luft entzieht. Wachen kommen herbei, ebenso der Graf. Zum Schein stimmt dieser der Heirat Rodolfos mit Luisa zu. Als Rodolfo ihm von Luisas Brief berichtet, rät ihm sein Vater, sich an ihr zu rächen und Federica zu heiraten.

 

Dritter Akt: „Veleno“ – Gift

Haus von Miller

Luisa schreibt einen Brief, in dem sie Rodolfo die Intrigen Wurms aufdeckt. Dann will sie sich das Leben nehmen. Ihr Vater kommt zurück und kann sie davon abhalten. Gemeinsam wollen sie am nächsten Morgen in eine neue Zukunft aufbrechen. Als Luisa zur Nacht betet, kommt Rodolfo heimlich herein; er gießt unbemerkt Gift in einen Becher. Beide trinken. Im Angesicht des Todes enthüllt sie Rodolfo die Wahrheit. Walter und Wurm kommen hinzu, um Rodolfo zur Trauung mit Federica zu holen. Im Sterben ersticht Rodolfo Wurm und verwünscht seinen Vater.

  • ⌖  Anreise
    • Die Wiener Staatsoper befindet sich am Opernring 2, 1010 Wien, und ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad, dem Taxi oder dem Auto erreichbar.
    •  
    • › Öffentliche Verkehrsmittel – U-Bahn: U1, U2, U4 (Karlsplatz); Straßenbahn: 1, 2, D, 71 (Oper, Karlsplatz); Bus: 59A; Badner Bahn (Haltestelle Oper).
    • › Mit dem Fahrrad – Fahrradabstellplätze stehen auf beiden Seiten des Opernhauses zur Verfügung.
    • › Mit dem Taxi – In unmittelbarer Nähe befinden sich Taxistandplätze. Nach den Vorstellungen stehen auch am Haupteingang Taxis bereit.
    • › Mit dem Auto & Parkmöglichkeiten – Mehrere Parkgaragen befinden sich in unmittelbarer Gehweite: Operngarage (Herbert-von-Karajan-Platz, ca. 150 m); Kärntnerringgarage (Mahlerstraße 8, ca. 200 m); Opernringhof (Elisabethstraße 2, ca. 150 m).
  • ✧  Kleiderordnung
    • › Kleiderordnung – Für Ihren Opernbesuch empfehlen wir elegante Kleidung. Flip-Flops, Unterhemden als Oberbekleidung sowie sehr kurze Shorts sind nicht gestattet. Auch Kopfbedeckungen, die anderen Gästen die Sicht auf die Bühne versperren, sind nicht erlaubt.
  • ​◷  Vorstellungsdauer und Einlass
    • › Vorstellungsdauer – Die Beginn- und Endzeiten sind für jeden Vorstellungstermin angegeben. Weitere Informationen zur Dauer, zur Anzahl der Akte und zu den Pausen finden Sie, sofern verfügbar, auf der jeweiligen Vorstellungsseite. Bitte beachten Sie, dass sich die Angaben zu den Vorstellungen ändern können.
    • › Einlass – Wir bitten Sie, rechtzeitig zur Vorstellung zu erscheinen. Bei verspäteter Ankunft ist der Einlass erst in der Pause möglich. Nach der Pause ist ein Einlass während der laufenden Vorstellung nicht mehr gestattet.
  • ⎔  Barrierefreiheit
    • › Barrierefreiheit – Aufgrund der historischen Bausubstanz ist die Wiener Staatsoper nur eingeschränkt barrierefrei. Dennoch stehen verschiedene Einrichtungen zur Verfügung, um Gästen mit eingeschränkter Mobilität einen möglichst angenehmen Besuch zu ermöglichen. Alle Sitzplatzbereiche sind mit dem Aufzug erreichbar. Auf beiden Ebenen befinden sich barrierefreie Toiletten.
    • › Rollstuhlplätze – Die Wiener Staatsoper verfügt über insgesamt 22 Rollstuhlplätze: vier im Parkett und 18 auf der Galerie (je nach Verfügbarkeit).
    • › Barrierefreier Zugang – Der stufenlose Eingang befindet sich auf der Seite des Herbert-von-Karajan-Platzes, am Beginn der Arkaden (Türbreite: 87 cm). Die Aufzüge zum Parkett und zur Galerie sind über den Schrägaufzug im Opernfoyer in der Nähe des Operncafés erreichbar. Der Galerieaufzug hat eine Kabinengröße von 95 × 140 cm und eine Türdurchgangsbreite von 80 cm. Garderoben, Pausenbuffets und barrierefreie Toiletten stehen auf beiden Ebenen zur Verfügung.
  • ☷  Hinweise für Ihren Besuch
    • › Fotografieren und Filmen – Während der Vorstellungen sind das Fotografieren, Filmen und die Nutzung von Smartphones nicht gestattet. In den Pausen und während des Schlussapplauses dürfen Fotos für private Zwecke gemacht werden. In den Proszeniumslogen ist die Verwendung von Smartphones und Kameras während der gesamten Vorstellung streng untersagt.
    • › Mobiltelefone – Bitte schalten Sie Ihr Mobiltelefon aus oder aktivieren Sie den Flugmodus und verstauen Sie es während der Vorstellung, um die Künstlerinnen und Künstler sowie die anderen Gäste nicht zu stören.
    • › Garderobe – Mäntel, Jacken und größere Gegenstände wie Taschen oder Rucksäcke müssen an den kostenlosen Garderoben abgegeben werden. Diese befinden sich in der Nähe der Eingänge, auf beiden Seiten des Balkons sowie auf der Galerie. Gästen mit Logenplätzen steht die Garderobe in der jeweiligen Loge zur Verfügung.
Besetzung

Graf von Walter: Roberto Tagliavini

Rodolfo: Freddie De Tommaso

Federica: Daria Sushkova

Wurm: John Relyea

Miller: Amartuvshin Enkhbat

Luisa: Kristina Mkhitaryan

 

Musikalische Leitung: Daniele Callegari

Inszenierung & Bühne: Philipp Grigorian

Kostüme: Vlada Pomirkovanaya

Choreografie: Anna Abalikhina

Licht: Franck Evin

Video: Patrick K.-H.

Veranstaltungsort
Wiener Staatsoper

 

Öffentliche Verkehrsmittel
U-Bahn: U1, U2, U4
Straßenbahnen: 1, 2, D, 62, 65
Autobus: 59A
Lokalbahn: Badner Bahn

Es befinden sich Taxistände in der Nähe.

 

Mit dem Auto / Parken
Parken Sie 8 Stunden um € 6,-!
Die Wiener Staatsoper und die ÖPARK-Kärntnerringgarage in der Mahlerstraße 8, unter den Ringstraßengalerien, bieten dem Publikum der Wiener Staatsoper eine vergünstigte Parkpauschale.

Ab Einfahrt in die Kärntnerringgarage können Sie 8 Stunden parken und zahlen nach Entwertung Ihres Tickets bei einem der Rabattiergeräte, die in der Wiener Staatsoper aufgestellt sind nur eine Pauschale von 6,- Euro. Die Rabattiergeräte befinden sich bei folgenden Garderoben: Operngasse, Herbert von Karajan-Platz, Balkon rechts und links sowie Galerie.

Wichtig: Um den Rabatt zu erhalten, bitte bei der Einfahrt ein Ticket ziehen und nicht die Kreditkarte verwenden!

Sie können mit Ihrem in der Wiener Staatsoper entwerteten Ticket dann bequem mit Kreditkarte oder Bargeld bei den Automaten bezahlen.

Die Automaten akzeptieren Münzen und Banknoten bis zu einer Höhe von 50.- Euro. Eine über 8 Stunden hinausgehende Parkdauer wird stundenweise zum Normaltarif verrechnet.

 

Geschichte

Geplant wurde das Opernhaus von den Wiener Architekten August von Sicardsburg, der den Grundplan entwarf, und Eduard van der Nüll, der die Innendekoration gestaltete. Aber auch andere bedeutende Künstler wirkten mit. Etwa Moritz von Schwind, der die Fresken im Foyer und den berühmten "Zauberflöten"-Freskenzyklus in der Loggia malte. Die beiden Architekten erlebten die Eröffnung "ihres" Opernhauses nicht mehr. Der sensible van der Nüll beging Selbstmord, sein Freund Sicardsburg erlag wenig später einem Schlaganfall.

Am 25. Mai 1869 wurde das Haus mit Mozarts DON JUAN in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth feierlich eröffnet.
Mit der künstlerischen Ausstrahlung unter den ersten Direktoren Franz von Dingelstedt, Johann Herbeck, Franz Jauner und Wilhelm Jahn wuchs jedoch auch die Popularität des Bauwerkes. Einen ersten Höhepunkt erlebte die Wiener Oper unter dem Direktor Gustav Mahler, der das veraltete Aufführungssystem von Grund auf erneuerte, Präzision und Ensemblegeist stärkte und auch bedeutende bildende Künstler (darunter Alfred Roller) zur Formung der neuen Bühnenästhetik heranzog.

Ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Hauses sind die Jahre von 1938 bis 1945, als im Nationalsozialismus viele Mitglieder des Hauses verfolgt, vertrieben und ermordet wurden, zahlreiche Werke nicht mehr gespielt werden durften.

Am 12. März 1945 wurde das Haus am Ring durch Bombentreffer weitgehend verwüstet, doch bereits am 1. Mai 1945 wurde die "Staatsoper in der Volksoper" mit einer Aufführung von Mozarts DIE HOCHZEIT DES FIGARO eröffnet, am 6. Oktober 1945 folgte die Wiedereröffnung des in aller Eile restaurierten Theaters an der Wien mit Beethovens FIDELIO. Damit gab es für die nächsten zehn Jahre zwei Spielstätten, während das eigentliche Stammhaus mit großem Aufwand wiedererrichtet wurde.

Schon am 24. Mai 1945 hatte der Staatssekretär für öffentliche Bauten, Ing. Julius Raab, den Wiederaufbau der Wiener Staatsoper verkündet. Nur die Hauptfassade, die Feststiege und das Schwindfoyer waren von den Bomben verschont geblieben - mit neuem Zuschauerraum und modernisierter Technik wurde die Wiener Staatsoper glanzvoll mit Beethovens FIDELIO unter Karl Böhm am 5. November 1955 wiedereröffnet. Die Eröffnungsfeierlichkeiten wurden vom Österreichischen Fernsehen übertragen und in der ganzen Welt zugleich als Lebenszeichen der neuerstandenen 2. Republik verstanden.

Heute gilt die Wiener Staatsoper als eines der wichtigsten Opernhäuser der Welt, vor allem als das Haus mit dem größten Repertoire. Direktor ist seit 1. September 2010 Dominique Meyer.

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