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Ensembles der Wiener Philharmoniker

VenueMusikverein Brahms-Saal
CalendarSo. 20 Dez. 2026 - Sa. 19 Juni 2027
Besetzung

Sonntag, 20. Dezember 2026

Yamen Saadi, Violine

Lucas Takeshi Stratmann, Violine

Elmar Landerer, Viola

Tilman Kühn, Viola

Sebastian Bru, Violoncello

Klaus Mäkelä, Violoncello

 

Programm

Anton Bruckner

Streichquintett F-Dur

– Pause –

Johannes Brahms

Streichsextett Nr. 2 G-Dur, op. 36

Ende ca. 21:30 Uhr


 

Sonntag, 14. Februar 2027

Kirill Kobantschenko, Violine

Johannes Kostner, Violine

Sebastian Führlinger, Viola

Bernhard Naoki Hedenborg, Violoncello

Luc Mangholz, Flöte

Alex Ladstätter, Klarinette

Charlotte Balzereit, Harfe

 

Programm

Arnold Bax

Quintett für Streicher und Harfe

Jean Françaix

Quintett für Flöte, Harfe und Streichtrio

Nino Rota

Musik aus den Filmen „Der Pate“, „La dolce vita“ und „Der Widerspenstigen Zähmung“ für Harfe und Streichquartett

– Pause –

André Caplet

„Conte fantastique“ für Harfe und Streichquartett

Maurice Ravel

Introduction et Allegro für Harfe, Flöte, Klarinette und Streichquartett

Ende ca. 21:30 Uhr


 

Dienstag, 6. April 2027

Maxime Pascal, Leitung

Yamen Saadi, Violine

Thomas Küblböck, Violine

Barnaba Poprawski, Viola

Tamás Varga, Violoncello

Ödön Rácz, Kontrabass

Luc Mangholz, Flöte

Katharina Kratochwil, Oboe

Alex Ladstätter, Klarinette

Benedikt Dinkhauser, Fagott

Manuel Huber, Horn

Benjamin Schmidinger, Schlagwerk

Johannes Schneider, Schlagwerk

Herbert Rüdisser, Klavier

Ines Schüttengruber, Celesta und Harmonium

Okka von der Damerau, Mezzosopran

Siyabonga Maqungo, Tenor

 

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart

Streichquartett d-Moll, KV 421

– Pause –

Gustav Mahler

Das Lied von der Erde. Symphonie nach Hans Bethges „Die chinesische Flöte“; bearbeitet für Kammerorchester von Arnold Schönberg und Rainer Riehn

Ende ca. 21:30 Uhr


 

Samstag, 19. Juni 2027

Philippe Jordan, Klavier

Yamen Saadi, Violine

Júlia Gyenge, Violine

Barnaba Poprawski, Viola

Wolfgang Härtel, Violoncello

 

Programm

Fanny Hensel

Streichquartett Es-Dur

Ludwig van Beethoven

Streichquartett f-Moll, op. 95

– Pause –

Peter Iljitsch Tschaikowskij

Trio für Klavier, Violine und Violoncello a-Moll, op. 50, „A la memoire d’un grand artiste“

Ende ca. 21:30 Uhr

 

Veranstaltungsort
Musikverein Brahms-Saal

Lange Zeit hieß er nur der „Kleine Musikvereinssaal“, bis er 1937, zur 125-Jahr-Feier der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, den Namen erhielt, der seiner Bedeutung ganz entspricht: Brahms-Saal. Johannes Brahms trat nicht nur persönlich in diesem Raum auf, er stand auch hinter dem ersten Konzert, das hier stattfand. Clara Schumann gab es am 19. Jänner 1870. Die Maßstäbe, die damit gesetzt wurden, gelten bis heute. Der Brahms-Saal ist einer der stärksten Anziehungspunkte für die weltbesten Kammermusikensembles und Liedsänger geblieben.

 

Mit knapp sechshundert Plätzen ist der Saal prädestiniert für die intimen Seiten klassischer Musik. Der Klang des Raumes spielt dabei auf ideale Weise mit: Der Brahms-Saal – 32,50 Meter lang, 10,30 Meter breit und 11 Meter hoch – verfügt über eine ähnlich brillante Akustik wie der Große Musikvereinssaal.

 

Als ein „wahres Schatzkästlein“ beschrieb man den Kleinen Musikvereinssaal, als das Musikvereinsgebäude 1870 eröffnet wurde. Man fand sogar, dieser Saal verdiene womöglich noch mehr Bewunderung als der Große Musikvereinssaal: „Fast möchte man ihm den Preis zuerkennen in seiner Ruhe und einfachen Erhabenheit …“ Dass Theophil Hansen mit dem Brahms-Saal ein architektonisches Meisterstück des Historismus gelungen war, ist evident. Die „griechische Renaissance“, der er sich mit Anspielungen ans klassische Hellas verschrieb, macht diesen Saal tatsächlich zu einem Tempel der Kammermusik.

 

1993 wurde der Brahms-Saal einer umfassenden Renovierung unterzogen. Dabei griff man auf Originalentwürfe aus dem Kupferstichkabinett der Akademie der Bildenden Künste Wien zurück. Sie machten es möglich, die originale Farbgebung des Musikvereinsarchitekten Hansen zu rekonstruieren: grüne Wände, rote Säulen und viel Gold.Als der Brahms-Saal 1993 so der Öffentlichkeit übergeben wurde, schrieb eine Wiener Tageszeitung: „Um nicht zu viel zu versprechen, es ist der schönste, prunkvollste, repräsentativste Kammermusiksaal geworden, den unsereins irgendwo auf der Welt kennt.“

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