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Daniil Bulayev und Solisten des Davinspiro Camerata Kammerorchesters

VenueMusikverein Brahms-Saal
CalendarMi. 23 Sept. 2026
Inhalt / Details

 

Die Davinspiro Camerata ist ein Kammerorchester, das in Riga (Lettland) vom Geiger Daniil Bulayev gegründet wurde. Seine Leidenschaft für Musik und sein tiefes Vertrauen in ihre Kraft prägen das Ensemble seit seiner Gründung. Die Davinspiro Camerata vereint einige der talentiertesten Musiker Lettlands, die Musik als künstlerischen Lebensstil verstehen und mit großer Hingabe spielen.

 

Gemeinsam arbeitet das Orchester kontinuierlich daran, seinen eigenen Klang und eine unabhängige künstlerische Identität zu entwickeln – stets auf der Suche nach neuen musikalischen Horizonten. Die Mitglieder der Davinspiro Camerata sind durch das gemeinsame Ziel vereint, sich künstlerisch weiterzuentwickeln, Orchestererlebnisse auf höchstem Niveau zu schaffen und ihre Begeisterung für Musik mit dem Publikum zu teilen.

 

Bereits in den ersten Jahren seiner Existenz arbeitete die Davinspiro Camerata mit zahlreichen herausragenden Künstlern zusammen, darunter der Dirigent und Geiger Andres Mustonen, der Kontrabassist Grigory Kovalevsky, die Cellisten Mischa Maisky und Guna Šnē, die Geigerin Elīna Bukša, die Pianistin Agnese Egliņa, der Schlagzeuger Andrei Pushkarev, die Mezzosopranistin Luciana Mancini, der Sänger Daumants Kalniņš, der Schauspieler Daniel Bonilla Torres und das Janoska Ensemble. Diese vielfältigen Kooperationen haben die künstlerische Entwicklung und stilistische Offenheit des Ensembles entscheidend geprägt.

 

Die Davinspiro Camerata hat sich auch schnell einen Namen durch Konzerte gemacht. Das Orchester war bereits zu Gast in zahlreichen renommierten Spielstätten, darunter die Große Gilde in Riga, das Lettische Nationaltheater, die Dzintari Konzerthalle, die Große Bernsteinhalle in Liepāja, die Baltais flīģelis Konzerthalle in Sigulda und die Cēsis Konzerthalle. Internationale Gastauftritte führten das Ensemble außerdem in die Viljandi Baptistikirik Konzerthalle in Estland und nach London ins renommierte Champs Hill.

Besetzung

INTERPRETEN

Davinspiro Camerata
Daniil Bulayev, Violine
Andrey Yegorov, Violine
Arina Bardova, Violine
Eugenia Otroshko, Violine
Santa Lucia Circene, Bratsche
Klinta Kluce, Bratsche
Maxim Skibitsky, Violoncello
Katrina Anna Rando, Violoncello

 

PROGRAMM

Peter Iljitsch Tschaikowski
Streichsextett in d-Moll, op. 70, „Souvenir de Florence“

– Pause –

George Enescu
Oktett in C-Dur, op. 7

Ende ca. 22:00 Uhr

Veranstaltungsort
Musikverein Brahms-Saal

Lange Zeit hieß er nur der „Kleine Musikvereinssaal“, bis er 1937, zur 125-Jahr-Feier der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, den Namen erhielt, der seiner Bedeutung ganz entspricht: Brahms-Saal. Johannes Brahms trat nicht nur persönlich in diesem Raum auf, er stand auch hinter dem ersten Konzert, das hier stattfand. Clara Schumann gab es am 19. Jänner 1870. Die Maßstäbe, die damit gesetzt wurden, gelten bis heute. Der Brahms-Saal ist einer der stärksten Anziehungspunkte für die weltbesten Kammermusikensembles und Liedsänger geblieben.

 

Mit knapp sechshundert Plätzen ist der Saal prädestiniert für die intimen Seiten klassischer Musik. Der Klang des Raumes spielt dabei auf ideale Weise mit: Der Brahms-Saal – 32,50 Meter lang, 10,30 Meter breit und 11 Meter hoch – verfügt über eine ähnlich brillante Akustik wie der Große Musikvereinssaal.

 

Als ein „wahres Schatzkästlein“ beschrieb man den Kleinen Musikvereinssaal, als das Musikvereinsgebäude 1870 eröffnet wurde. Man fand sogar, dieser Saal verdiene womöglich noch mehr Bewunderung als der Große Musikvereinssaal: „Fast möchte man ihm den Preis zuerkennen in seiner Ruhe und einfachen Erhabenheit …“ Dass Theophil Hansen mit dem Brahms-Saal ein architektonisches Meisterstück des Historismus gelungen war, ist evident. Die „griechische Renaissance“, der er sich mit Anspielungen ans klassische Hellas verschrieb, macht diesen Saal tatsächlich zu einem Tempel der Kammermusik.

 

1993 wurde der Brahms-Saal einer umfassenden Renovierung unterzogen. Dabei griff man auf Originalentwürfe aus dem Kupferstichkabinett der Akademie der Bildenden Künste Wien zurück. Sie machten es möglich, die originale Farbgebung des Musikvereinsarchitekten Hansen zu rekonstruieren: grüne Wände, rote Säulen und viel Gold.Als der Brahms-Saal 1993 so der Öffentlichkeit übergeben wurde, schrieb eine Wiener Tageszeitung: „Um nicht zu viel zu versprechen, es ist der schönste, prunkvollste, repräsentativste Kammermusiksaal geworden, den unsereins irgendwo auf der Welt kennt.“

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