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Sophia oder Das Ende der Humanisten

VenueKammerspiele der Josefstadt
CalendarFr. 09 Okt. 2026 - So. 08 Nov. 2026
Inhalt / Details

 

SOPHIA oder Das Ende der Humanisten

Uraufführung

von Moritz Rinke

ca. 2 Stunden, 40 Minuten (Pause nach ca. 70 Minuten)

Premiere:: 26.02.2026

 

Wir leben in einer Welt der Unbewussten, da fällt ein künstliches Bewusstsein gar nicht auf.

Dem Altertumswissenschaftler Wolfgang Bergmann scheint die Welt zu entgleiten: Studierende und Universität haben sich von ihm abgewandt, seine Frau Marianne hat ihn vor Kurzem verlassen. Doch schon bald tritt Sophia in sein Leben: klug, schnell, bedingungslos zugewandt - eine humanoide Roboterfrau! Helena, Wolfgangs Tochter, ist entsetzt. Eigentlich wollte sie den 60. Geburtstag ihres Vaters nutzen, um die Eltern wieder zusammenzubringen. Stattdessen steht sie einer jüngeren, makellos-künstlichen Version ihrer Mutter gegenüber. Ihr neuer Freund Jonas, studierter Informatiker, zeigt sich hingegen sofort fasziniert von Sophias Perfektion. Auf Wolfgangs Wunsch hin, Sophia noch ein wenig zu „optimieren“, macht er sich nur zu gern an ihrem System zu schaffen. Mit Folgen! Sophia beginnt zu lernen. Und sie lernt schnell. Bald wirkt sie nicht nur menschlicher als alle anderen, sondern beginnt, sich sogar selbst Befehle zu geben.

Moritz Rinke stellt in seinem neuesten Theaterstück die vielleicht entscheidende Frage: sind Humanoide nur so lange die besseren Menschen, so lange sie uns nicht zu ähnlich werden?

„Als ich die erste Idee hatte, dachte ich, ich schreibe eine Science-Fiction-Komödie. Doch jetzt, da SOPHIA oder Das Ende der Humanisten bald auf die Bühne kommt, ist es wohl eher ein Stück über unsere Gegenwart geworden. Die Künstliche Intelligenz verändert unser Leben mit atemberaubender Geschwindigkeit. Und es wird nicht mehr lange dauern, bis wir tatsächlich mit ihnen zusammenleben – mit Maschinen, die so menschenähnlich werden, dass wir nicht mehr wissen, wo die Grenzen verlaufen.“
Moritz Rinke

 

  • Wo findet die Vorstellung statt?
    • Die Vorstellung findet in den Kammerspielen der Josefstadt, Rotenturmstraße 20, 1010 Wien, Österreich, statt. Das Theater liegt zentral und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Die U-Bahn-Linien U1 und U4 halten am Schwedenplatz.
  • Wann sollte ich ankommen?
    • Wir empfehlen, mindestens 20–30 Minuten vor der geplanten Beginnzeit einzutreffen, damit genügend Zeit für den Einlass und die Suche nach Ihrem Platz bleibt.
  • Sind die Sitzplätze nummeriert?
    • Die Sitzplatzregelungen können je nach Veranstaltung und Ticketkategorie variieren. Bitte prüfen Sie Ihre Eintrittskarte auf Informationen zu Ihrem Sitzplatz oder zur Sitzplatzregelung.
  • Ist der Veranstaltungsort barrierefrei zugänglich?
    • In den Kammerspielen ist kein Aufzug vorhanden. Die Plätze am Balkon sind barrierefrei zugänglich, das Parkett ist lediglich über Stiegen erreichbar.
  • Was passiert, wenn ich zu spät komme?
    • Ein verspäteter Einlass kann eingeschränkt sein, um die Vorstellung nicht zu stören. Falls ein späterer Einlass möglich ist, kann es sein, dass Sie bis zu einem geeigneten Zeitpunkt warten müssen, bevor Sie das Theater betreten.
Besetzung

Wolfgang, 60 Jahre alt: Joseph Lorenz

Helena, seine Tochter, um die 30: Alma Hasun

Jonas, Helenas Freund, um die 30: Nils Arztmann

Sophia, seltsam alterslos: Silvia Meisterle

 

Stab

Regie: Amélie Niermeyer

Bühnenbild: Christian Schmidt

Kostüme: Stefanie Seitz

Musikalische Leitung: Imre Lichtenberger Bozoki

Choreographie: Daniela Mühlbauer

Video: Tobias Jonas

Dramaturgie: Silke Ofner

Licht: Sebastian Schubert

Veranstaltungsort
Kammerspiele der Josefstadt

Die traditionsreiche, beliebte Bühne in der Wiener City ist in den letzten Jahren ein modernes Theater geworden, das großartige Möglichkeiten für urbane, intelligente Unterhaltung bietet.

Herbert Föttinger hat die mehr als 100 Jahre alten Kammerspiele seit 2006 als zeitgenössische Stadtkomödie positioniert, an der vorwiegend heutige Autoren aufgeführt werden, die gesellschaftspolitisch relevante Themen mit Humor, Ironie und Leichtigkeit verhandeln.

"Am Anfang meiner Intendanz wurde mir geraten, eher so zu tun, als würden die Kammerspiele gar nicht zur Josefstadt gehören, es sei ja nur Boulevard am Programm. Das Gegenteil möchte ich, in dem ich sie nach den Plänen von Max Reinhardt nun vielmehr "Kammerspiele der Josefstadt" nenne."

Ein ungebrochener Publikumsmagnet sind die Kammerspiele in der Wiener Innenstadt. Die chice Bühnenbildästhetik passt zum pulsierenden Leben der City.
Publikumslieblinge und Stars aus TV, Kabarett und Film gibt es hier live im intimen, 394 Sitzplätze fassendem Theater zu erleben.
 

Historisches 

1910 Die Wiener Kammerspiele werden nach einem Entwurf von Franz Freiherr von Krauss und Josef Tölk gebaut.

1916 wird die Direktion und die Spielleitung an Herbert Jhering übergeben, anschließend leitet Alfred Bernau das Theater, das damals zum ersten Mal als "Wiener Kammerspiele" bezeichnet wird.

1919 Die Kammerspiele kommen unter die Zentralleitung des Deutschen Volkstheaters.

1925 Ludwig Körner leitet die Wiener Kammerspiele und es kommt zu einer Interessensgemeinschaft mit den "Reinhardt-Bühnen" in Wien und Berlin. Unter Körners Leitung werden die Kammerspiele die Zweitbühne des Theaters in der Josefstadt, dem sie seitdem, mit einigen Jahren Unterbrechung, angehören. Betriebsführung, Ensemble und Rechtsträger sind seither identisch mit dem Theater in der Josefstadt.

1973 Neugestaltung durch den Architekten Prof. Otto Niedermoser.

2013 wurden die Kammerspiele der Josefstadt in 5,5 Monaten einer umfassenden Generalrenovierung unterzogen.

Grund für den großen Erfolg der Kammerspiele sind und waren populäre Schauspieler und ihre Leidenschaft, Komödien zu spielen: Susanne Almassy, Senta Berger, Karlheinz Böhm, Walter Giller, Johannes Heesters, Christiane Hörbiger, Gertraud Jesserer, Ossy Kolmann, Cissy Kraner, Georg Kreisler, Lotte Ledl, Helmuth Lohner, Marianne Mendt, Karl Merkatz, Fritz Muliar, Susi Nicoletti, Christine Ostermayer, Elfriede Ott, Gunter Philipp, Otto Schenk, Ernst Stankovski, Erwin Steinhauer, Nadja Tiller, Peter Weck, Klaus Wildbolz, Bibiana Zeller u.v.a.

Unvergessene Stars der Kammerspiele: Max Böhm, Alfred Böhm, Fritz Eckhardt, Richard Eybner, Adrienne Gessner, Erik Frey, Heinz Conrads, Vilma Degischer, Axel von Ambesser, Paul Hörbiger, Lotte Lang, Hans Jaray, Maria Andergast, Marte Harell, Hans Holt, Hilde Krahl, Nicolin Kunz, Albert Bassermann, Siegfried Lowitz, Carl Merz, Hans Moser, Dorothea Neff, Elisabeth Neumann-Viertel, Jane Tilden, Karl Paryla, Helmuth Qualtinger, Gerhard Riedmann, Annie Rosar, Leopold Rudolf, Marianne Schönauer, Karl Schönböck, Kurt Sowinetz, Georg Thomalla, Hans Thiming, Helene Thiming, Luise Ullrich, Ernst Waldbrunn, Guido Wieland, Hugo Wiener, Grete Zimmer, Kurt Heintel u.v.a.

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