Wiener Philharmoniker Konzerte
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Programm und Besetzung
17., 18. und 19. April 2026
Wiener Philharmoniker
Dirigent: Sir Simon Rattle
Programm: Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 9 in D-Dur
1., 2. und 3. Mai 2026
Wiener Philharmoniker
Dirigent: Andris Nelsons
Alt: Wiebke Lehmkuhl
Chor: Wiener Sängerknaben
Chor: Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Frauenchor
Programm: Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 3 in d-Moll
16., 17., 20. und 21. Mai 2026
Wiener Philharmoniker
Dirigent: Riccardo Muti
Programm: Joseph Haydn
Sinfonie in H-Dur, Hob. I:102
Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 103 in Es-Dur, Hob. I/103 („Trommelwirbel“)
Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 104 in D-Dur, Hob. I:104, „London“
13., 14. und 15. Juni 2026
Wiener Philharmonie
Lorenzo Viotti, Dirigent
SONNTAG, 13. SEPTEMBER 2026
DARSTELLER
Wiener Philharmonie
Tugan Sokhiev, Dirigent
PROGRAMM
Ludwig van Beethoven
Leonoren – Ouvertüre Nr. 3, op. 72b
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie in g-Moll, KV 183
– Pause –
Sergei Prokofjew
Romeo und Julia, op. 64. Ballettmusik-Suite
Ende ca. 21:30 Uhr
FREITAG, 25. SEPTEMBER 2026
INTERPRETIERENDE
Wiener Philharmonie
Esa-Pekka Salonen, Dirigent
PROGRAMM
Witold Lutosławski
Sinfonie Nr. 4
– Pause –
Claude Debussy
La Mer. Drei sinfonische Skizzen für Orchester
Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 5 E-D 82
Ende ca. 21:30 Uhr
Samstag, 26. September 2026
Interpreten
Wiener Philharmonie
Esa-Pekka Salonen, Dirigent
Programm
Witold Lutosławski
Sinfonie Nr. 4
– Pause –
Claude Debussy
La Mer. Drei sinfonische Skizzen für Orchester
Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 5 E-D 82
Ende ca. 17:30 Uhr
Sonntag, 27. September 2026
Interpreten
Wiener Philharmonie
Esa-Pekka Salonen, Dirigent
Programm
Witold Lutosławski
Sinfonie Nr. 4
– Pause –
Claude Debussy
La Mer. Drei sinfonische Skizzen für Orchester
Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 5 E-D 82
Ende ca. 13:00 Uhr
Montag, 28. September 2026
Interpreten
Wiener Philharmonie
Esa-Pekka Salonen, Dirigent
Programm
Witold Lutosławski
Sinfonie Nr. 4
– Pause –
Claude Debussy
La Mer. Drei sinfonische Skizzen für Orchester
Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 5 E-D 82
Ende ca. 21:30 Uhr
Samstag, 3. Oktober 2026
Interpreten
Wiener Philharmoniker
Riccardo Muti, Dirigent
Programm
Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 8 in c-Moll
Ende ca. 17:10 Uhr
SONNTAG, 4. und 5. OKTOBER 2026
DOLMEN
Wiener Philharmoniker
Riccardo Muti, Dirigent
PROGRAMM
Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 8 in c-Moll
FREITAG, 9., 10. und 11. OKTOBER 2026
DOLMEN
Wiener Philharmoniker
Riccardo Muti, Dirigent
Mitsuko Uchida, Klavier
PROGRAMM
Ludwig van Beethoven
Klavierkonzert Nr. 4 in g-Moll, op. 58
– Pause –
Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 2 in d-Moll, op. 59 73
FREITAG, 27., 28., 29. NOVEMBER 2026
DOLMETSCHENDE
Wiener Philharmoniker
Alain Altinoglu, Dirigent
Rudolf Buchbinder, Klavier
PROGRAMM
George Gershwin
Konzert für Klavier und Orchester in F-Moll
– Pause –
Henri Dutilleux
Métaboles
Maurice Ravel
Bolero
DIENSTAG, 1., 2. DEZEMBER 2026
DOLMETSCHENDE
Wiener Philharmoniker
Rudolf Buchbinder, Klavier und Dirigent
PROGRAMM
Joseph Haydn
Konzert für Klavier und Orchester in d-Moll, Hob. XVIII:11
Ludwig van Beethoven
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 in c-Moll, op. 6 37
– Pause –
Robert Schumann
Konzert für Klavier und Orchester in a-Moll, op. 54
SAMSTAG, 12., 13., 14. DEZEMBER 2026
INTERPRETIERENDE
Wiener Philharmonie
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde Wien
Wiener Knaben
Mirga Gražinytė-Tyla, Dirigentin
Evelina Dobračeva, Sopran
Andrew Staples, Tenor
Christian Gerhaher, Bariton
PROGRAMM
Benjamin Britten
Was Requiem, op. 66
SAMSTAG, 19., 20., 21. DEZEMBER 2026
Dolmetscher
Wiener Philharmoniker
Klaus Mäkelä, Dirigent
PROGRAMM
Claude Debussy
Vorspiel à l'après-midi d'un Fauna. Eglogue pour Orchestre d'après Mallarmé („Der Nachmittag eines Fauns“)
Thomas Adès
„Asyla“ für Orchester, op. 17
- Brechen -
Igor Strawinsky
Le Sacre du printemps. Bilder aus dem heidnischen Russland, „Das Frühlingsopfer“
MITTWOCH, 13., 14., 16., 17. JANUAR 2027
DOLMER
Wiener Philharmonie
Lahav Shani, Dirigent und Klavier
PROGRAMM
Sergei Prokofjew
Sinfonie Nr. 1 in d-Moll, op. 25, „Klassische Sinfonie“
Dmitri Schostakowitsch
Klavierkonzert Nr. 2 in F-Dur, op. 102
– Pause –
Peter Iljitsch Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 5 in e-Moll, op. 102 64
SAMSTAG, 13., 14., 20., 21. FEBRUAR 2027
INTERPRETIERENDE
Wiener Philharmonie
Yannick Nézet-Séguin, Dirigent
Yuja Wang, Klavier
Christiane Karg, Sopran
PROGRAMM
Sergei Prokofjew
Klavierkonzert Nr. 3 in c-Moll, op. 64 26
– Pause –
Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 4 in g-Moll
SAMSTAG, 20., 21., 26. MÄRZ 2027
INTERPRETIERENDE
Wiener Philharmonie
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde Wien
Franz Welser-Möst, Dirigent
Golda Schultz, Sopran
Deniz Uzun, Alt
Daniel Behle, Tenor
Martin Summer, Bass
PROGRAMM
Ludwig van Beet
Hoven
Missa solemnis D-Dur, op. 123
Freitag, 16., 17., 18., 23. und 24. April 2027
Interpreten
Wiener Philharmoniker
Lorenzo Viotti, Dirigent
Anne-Sophie Mutter, Violine
Programm
Krzysztof Penderecki
Metamorphosen. Konzert für Violine und Orchester Nr. 2
– Pause –
Erich Wolfgang Korngold
Sinfonietta, op. 5
Samstag, 8. und 10. Mai 2027
Interpreten
Wiener Philharmoniker
Riccardo Muti, Dirigent
Programm
Joseph Haydn
Sinfonie in G-Dur, Hob. I:88
Richard Strauss
Der Bürger als Adliger Suite für Orchester, op. 60
– Pause –
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 4 h-Dur, op. 60
FREITAG, 4., 5. und 6. JUNI 2027
DIRIGENTEN
Wiener Philharmoniker
Christian Thielemann, Dirigent
Sebastian Breit, Oboe
PROGRAMM
Richard Strauss
Konzert für Oboe und kleines Orchester in d-Moll
– Pause –
Arnold Schönberg
Pelléas und Mélisande. Symphonische Dichtung, op. 5
SAMSTAG, 22. JUNI 2027
DARSTELLER
Wiener Philharmoniker
Herbert Blomstedt, Dirigent
PROGRAMM
Franz Schubert
Sinfonie Nr. 7 h-Moll, D 759, „Die Unvollendete“
– Pause –
Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 7 e-Dur
Musikverein Wien Goldener Saal
1812 wurde die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien von Joseph Sonnleithner gegründet. Ab November 1831 veranstaltete sie Konzerte in einem Saal an den Tuchlauben Nr. 12, der sich mit nur 700 Sitzplätzen bald als zu klein erwies.
1863 stimmte Kaiser Franz Joseph dem Vorschlag des beim Innenministerium für die neue Wiener Ringstraßenzone zuständigen Stadterweiterungsfonds zu, der Gesellschaft das dem Staat gehörende Areal am Wienfluss neben dem Bauplatz des Künstlerhauses, gegenüber der Karlskirche, unentgeltlich für ein Konzertgebäude zu überlassen.
Mit der Planung wurde der klassizistische Architekt Theophil von Hansen beauftragt. Es sollten zwei Säle werden, ein großer für Orchester- und ein kleiner für Kammermusikkonzerte. Sämtliche Steinmetzarbeiten führte die Wiener Firma Anton Wasserburger aus; nach ihren Eigenschaften, aber auch ihrer Verfügbarkeit, wurden Sandsteine aus Breitenbrunn und St. Margarethen, harte Kalksteine von Kaisersteinbruch am Leithagebirge und Wöllersdorf verwendet.
Das Haus wurde am 6. Jänner 1870 mit einem feierlichen Konzert eröffnet, und die Kritik lobte sogleich einhellig die grandiose Akustik des Großen Saales, dessen Ruhm sich in kurzer Zeit in der ganzen Welt verbreitete. Auch der kleine Saal, der 1937 nach Johannes Brahms benannt wurde, erhielt bald den Ruf, ein idealer Ort für Kammermusik zu sein.
Im Jahr 2004 wurden vier kleinere, unterirdische Säle eröffnet, die für Konzerte ebenso wie für Proben, Konferenzen, Workshops oder Empfänge konzipiert sind und für größtmögliche Flexibilität in der Nutzung mit modernster Technik ausgestattet wurden. Ursprünglich hätte diese Erweiterung vom amerikanischen Musikmäzen Alberto Vilar finanziert werden sollen. Nachdem dieser abgesprungen war, half der austro-kanadische Industrielle Frank Stronach aus.
Großer Saal (Goldener Saal)

"So hoch auch die Erwartungen gehen mochten, so wurden sie doch von dem ersten Eindruck des Saales überboten, der an architektonischer Schönheit und stilvoller Pracht einzig in seiner Art dasteht." So schrieb die Presse über die Eröffnung des neuen Musikvereinsgebäudes und das erste Konzerte im Großen Musikvereinssaal am 6. Januar 1870.
Der Eindruck muß überwältigend gewesen sein - so überwältigend, daß Wiens Kritikerpapst Eduard Hanslick irritiert die Frage aufwarf, ob dieser Große Musikvereinssaal "nicht zu glänzend und prachtvoll sei für einen Concertsaal". "Von allen Seiten quellen Gold und Farben ..."
Brahms Saal

"Um nicht zu viel zu versprechen, es ist der schönste, prunkvollste, repräsentativste Kammermusiksaal geworden, den unsereins irgendwo auf der Welt kennt." So schrieb eine Wiener Tageszeitung im Oktober 1993, als der Brahms-Saal nach aufwendigen Renovierungsarbeiten der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Die Überraschung war perfekt. Man erlebte einen völlig neuen Saal. Denn anders als der Große Musikvereinssaal hatte der Brahms-Saal sein Gesicht im Lauf der Zeit recht stark verändert. Wann und wie er zu jener leicht tristen Schummrigkeit gekommen war, in der die Musikfreunde ihn vor 1993 kannten, ließ sich nicht genau eruieren. Aber fest stand, dass er einst ganz anders ausgesehen haben musste. In den "Blättern der Erinnerung an den Bau und die Eröffnung des neuen Hauses der Gesellschaft der Musikfreunde" wurde der Kleine Saal, wie er damals noch hieß, als ein "wahres Schatzkästlein" beschrieben.
Gläserner Saal

Von der Konzertveranstaltung bis zum erlesenen Bankett. Der Gläserne Saal / Magna Auditorium ist nicht nur der größte der 4 neuen Säle des Musikvereins. Er ist auch der flexibelste.
Hubpodien machen innerhalb kürzester Zeit aus einem Konzertsaal ein Tagungszentrum, aus einem Kino einen Ballsaal, aus einer Bühne einen Laufsteg. Modernste Technik für Ton, Licht,Video und Datengroßbildprojektionen schaffen ideale Voraussetzungen für halbszenische Produktionen.
Der Gläserne Saal / Magna Auditorium wurde vom Wiener Architekten Wilhelm Holzbauer gestaltet. Bei einer Raumhöhe von 8 Meter fasst er – inklusive Galerie – 380 Personen.

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