Wiener Concert-Verein

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Programm und Besetzung

Sonntag, 3. Mai 2026
Wiener Concert-Verein
Barbara Dragan, Dirigentin
Roland Batik, Klavier

Programm
Florence B. Price
Wander-Thirst; bearbeitet für Streichorchester

John Corigliano
„Voyage“ für Streichorchester

Ludwig van Beethoven
Quintett für zwei Violinen, zwei Violen und Violoncello in C-Dur, op. 6 29 – 4. Satz

Roland Batik
Dreistimmige Fantasie für Klavier und Orchester (Uraufführung)

Pause

Franz Schubert
Sinfonie Nr. 5 in H-Dur, D 485

 

Freitag, 19. Juni 2026
Wiener Concert-Verein
Glass Marcano, Dirigent

Programm
Teresa Carreño
Serenade für Streichorchester – 1. Satz

Johanna Doderer
Neues Werk (Uraufführung)

Jan Koetsier
Concertino für Posaunenquartett und Orchester, op. 115

Pause

Antonín Dvořák
Serenade für Streichorchester in E-Dur, op. 115 22

 

MONTAG, 2. NOVEMBER 2026

Dolmetscher

Wiener Konzertverein
Andrea Götsch, Dirigentin
Margarita Höhenrieder, Klavier
Antti Siirala, Klavier
Sébastien Innocenti, Bandoneon

PROGRAMM

Marianna von Martines

Sinfonie Nr. 1 in C-mal - 1. Satz (Allegro con spirito)

Philipp Manuel Gutmann

Ich habe eine Rose ins Meer geworfen. Novelle für Streichorchester

Joseph Haydn

Symphonie in E-Dur, Hob. I:43, „Merkur“

 

- Brechen -

Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für zwei Klaviere und Orchester in E-Dur, KV 365

Françoise Choveaux

Cristián im Tortoni Buenos Aires. Tango für zwei Klaviere, Bandoneon und Streicher, op. 261

Ende ca. 21:30 Uhr

 

MONTAG, 5. APRIL 2027

INTERPRETIERENDE

Wiener Konzertverein
GLASS Marcano, Dirigent
Aleksander Simic, Violoncello

PROGRAMM

Irmfried Radauer

Hommage ... Mozart 1984 für 13 Instrumente (Partita correlativa) – 1. Satz

Wolfgang Amadeus Mozart

Serenade in H-Dur, KV 361, „Gran Partita“

– Pause –

Friedrich Gulda

Konzert für Violoncello und Blasorchester

Ende ca. 21:30 Uhr

 

Mittwoch, 19. Mai 2027

Interpreten

Wiener Konzertverein
Marek Štilec, Dirigent
Paul Kropfitsch, Violine

Programm

Mathilde von Kralik

Konzert für Violine und Streichorchester d-Moll – 1. Satz (Strifty Allegro)

Anton Bruckner

Streichquintett in F-Dur – 3. Satz (Adagio)

– Pause –

Ludwig van Beethoven

Streichquartett f-Moll, op. 95; bearbeitet für Streichorchester von Gustav Mahler

Sylvie Bodorová

Concerto Danubiano für Violine, Pauken und Streichorchester

Ende ca. 21:15 Uhr

 

Dienstag, 22. Juni 2027

Interpreten

Wiener Konzertverein
GLASS Marcano, Dirigent
Karl Eichinger, Klavier

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie in D-Dur, KV 385, „Haffner Symphonie“

Pierre Wissmer

Croisière

– Pause –

Maria Gstättner

Sunshivery für Kammerensemble (Vorschau)

Amy Beach

Pastorale für Bläserquintett, op. 151

Maurice Ravel

Konzert für Klavier und Orchester in G I l.

Ende ca. 21:30 Uhr

Musikverein Brahms-Saal

Lange Zeit hieß er nur der „Kleine Musikvereinssaal“, bis er 1937, zur 125-Jahr-Feier der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, den Namen erhielt, der seiner Bedeutung ganz entspricht: Brahms-Saal. Johannes Brahms trat nicht nur persönlich in diesem Raum auf, er stand auch hinter dem ersten Konzert, das hier stattfand. Clara Schumann gab es am 19. Jänner 1870. Die Maßstäbe, die damit gesetzt wurden, gelten bis heute. Der Brahms-Saal ist einer der stärksten Anziehungspunkte für die weltbesten Kammermusikensembles und Liedsänger geblieben.

 

Mit knapp sechshundert Plätzen ist der Saal prädestiniert für die intimen Seiten klassischer Musik. Der Klang des Raumes spielt dabei auf ideale Weise mit: Der Brahms-Saal – 32,50 Meter lang, 10,30 Meter breit und 11 Meter hoch – verfügt über eine ähnlich brillante Akustik wie der Große Musikvereinssaal.

 

Als ein „wahres Schatzkästlein“ beschrieb man den Kleinen Musikvereinssaal, als das Musikvereinsgebäude 1870 eröffnet wurde. Man fand sogar, dieser Saal verdiene womöglich noch mehr Bewunderung als der Große Musikvereinssaal: „Fast möchte man ihm den Preis zuerkennen in seiner Ruhe und einfachen Erhabenheit …“ Dass Theophil Hansen mit dem Brahms-Saal ein architektonisches Meisterstück des Historismus gelungen war, ist evident. Die „griechische Renaissance“, der er sich mit Anspielungen ans klassische Hellas verschrieb, macht diesen Saal tatsächlich zu einem Tempel der Kammermusik.

 

1993 wurde der Brahms-Saal einer umfassenden Renovierung unterzogen. Dabei griff man auf Originalentwürfe aus dem Kupferstichkabinett der Akademie der Bildenden Künste Wien zurück. Sie machten es möglich, die originale Farbgebung des Musikvereinsarchitekten Hansen zu rekonstruieren: grüne Wände, rote Säulen und viel Gold.Als der Brahms-Saal 1993 so der Öffentlichkeit übergeben wurde, schrieb eine Wiener Tageszeitung: „Um nicht zu viel zu versprechen, es ist der schönste, prunkvollste, repräsentativste Kammermusiksaal geworden, den unsereins irgendwo auf der Welt kennt.“

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